Neues Album

Kontroverse um Beyoncé-Song

published: 02.01.2014

Mit ihrem Album "Beyoncé" hat die gleichnamige Sängerin Platz 13 der deutschen Album-Charts erreicht  (Foto: Public Address) Mit ihrem Album "Beyoncé" hat die gleichnamige Sängerin Platz 13 der deutschen Album-Charts erreicht (Foto: Public Address)

Ups, ein neues Album von Beyoncé? Sollte das nicht erst 2014 erscheinen? Die ehemalige Destiny's-Child-Frontfrau überraschte ihre Fans schon zu Weihnachten mit dem Longplayer namens "Beyoncé". Diese griffen dankbar zu und bescherten der Überraschungs-CD den höchsten Neueinstieg der Woche in die deutschen Albumcharts. Das Werk mit dem schwarzen Cover enterte die Hitliste auf Platz 13. Ihren einzigen Album-Charttopper hatte die Frau von Jay-Z vor über zehn Jahren mit "Dangerously In Love".

Geschmacklose Trivialisierung?

Ein Lied auf "Beyoncé" hat in den USA bereits zu einer heftigen Kontroverse geführt. Im Song "XO" ist ein Audiofile der Challenger-Katastrophe von 1986 zu hören. Zu Beginn des Tracks wird ein Mitschnitt des damaligen NASA-Pressesprechers Steve Nesbitt eingespielt, der sagt: "Die Kontrolleure schauen sich die Situation ganz genau an. Offensichtlich eine große Störung." Die Raumfähre explodierte damals kurz nach dem Start, alle sieben Mitglieder der Besatzung starben. Angehörige der Opfer empfinden die Verwendung des Mittschnittes als geschmacklos. Es sei emotional sehr schwierig für die Hinterbliebenen, sagte die Witwe des Challenger-Kapitäns auf "NASAWatch.com".

Als Ehrung gedacht?

Beyoncé reagierte umgehend und betonte, ihr Team habe das Audiofile lediglich verwendet, um auf die selbstlose Arbeit der Challenger-Besatzung hinzuweisen. Der Song "XO" sei mit der aufrichtigen Absicht aufgenommen worden, denjenigen zu helfen, die ihre Lieben verloren haben, so die Sängerin in einem Statement laut "ABCnews".

Inmzwischen reagierte auch die NASA selbst. Pressesprecher Lauren B. Worley sagte: "Das Challenger-Unglück ist ein wichtiger Teil unserer Geschichte, eine tragische Erinnerung daran, dass die Erkundung des Weltraums riskant ist, und sollte niemals trivialisiert werden."

[PA]

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