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Mammut-Studie

Weniger Allergien in Ostdeutschland

published: 11.04.2011

Einfach die Finger von den Glimmstängeln zu lassen, kann verhindern, erfrüht an Asthma zu erkranken oder andere als Passivraucher zu belasten (Foto: Public Address)Einfach die Finger von den Glimmstängeln zu lassen, kann verhindern, erfrüht an Asthma zu erkranken oder andere als Passivraucher zu belasten (Foto: Public Address)

Nach 20 Jahren Forschungstätigkeit blickt die International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC) jetzt auf die Ergebnisse ihrer weltweiten Langzeitstudie zu Asthma und Allergien zurück.

Gesunde Lebensweise schützt

Insgesamt wurden zwei Millionen Kinder und Jugendliche aus 106 Ländern untersucht. Forschungsbeginn war im Jahr 1991. Die Ergebnisse zeigten: Die richtige Lebensweise, beispielsweise die richtige Ernährung oder auch der Verzicht auf Zigaretten, können vor späteren Atembeschwerden schützen. Generell ergab sich außerdem, je reicher ein Staat wird, desto größer ist das dortige Asthma-Problem.

Fazit für Deutschland

Das Ergebnis war hier, dass Asthma und Allergien im Osten Deutschlands deutlich seltener auftreten als im Westen. Je reicher der Staat, desto größer ist das Asthma-Problem. Die beiden Studienzentren, die an sich an den Ergebnissen beteiligten, lagen in Münster und Greifswald. Im Osten stellte sich als geringer Unterschied tatsächlich heraus, dass die Kinder dort gesünder seien.

Begründung

Die Forscher sehen als mögliche Erklärung, dass es im Gebiet der ehemaligen DDR deutlich mehr Kinderkrippen gibt. So werden die Kinder dort schon sehr früh mit Keimen konfrontiert und ihr Immunsystem ist dementsprechend stärker.

[TK]

Links

Homepage der ISAAC

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