Ab dem 12. April erhalten die Wahlberechtigten ihre Unterlagen zur Sozialwahl per Post (Foto: Techniker Krankenkasse)Willst du Udo Lindenbergs beim exklusiven Unplugged-Konzert erleben? (Foto: Public Address)Mitte des Jahres ist der erste Fisch aus Japan auch bei uns in den Läden. Er ist rund 15 Wochen auf Reisen (Foto: Public Address)Unikosmos-NachrichtenDie Wilden Hühner(v.l.) : Wilma (Jette Hering), Frieda (Lucie Hollmann), Sprotte (Michelle von Treuberg), Melanie (Paula Riemann). Trude (Zsa Zsa Inci Bürkle) (Foto: ZDF)Die verfallen Kathedrale von Whitby, einem kleinen Ort an der Ostküste Englands, inspirierte Bram Stoker für seinen Roman "Dracula" (Foto: ZDF/Rainer Hartmann)Die Sozialwahl ist nach der Bundestags- und der Europawahl die drittgrößte Wahl in Deutschland (Foto: TK)

Medienkonsum

Musikliebhaber häufiger depressiv

published: 10.04.2011

Musikfans leiden häufiger an Depressionen als Leseratten (Foto: Public Address)Musikfans leiden häufiger an Depressionen als Leseratten (Foto: Public Address)

Jugendliche, die viel Musik hören, sind häufiger depressiv als solche, die viel lesen. Das berichteten Forscher der University of Pittsburgh School of Medicine. Es nahmen insgesamt 106 Jugendliche an der Studie teil. Sie wurden in einem Zeitraum von zwei Monaten nach ihrem Medienkonsum (Fernsehen, Musik, Videospiele, Zeitungen, Bücher) befragt. 46 der Teenager litten unter einer schweren Depression.

Achtmal depressiver

Nachdem die Daten mit Faktoren wie Alter, Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit abgeglichen waren, war das Ergebnis, dass die Musikliebhaber unter den Probanden etwa achtmal so depressiv waren wie diejenigen, die keine Musik hören.

Leseratten glücklicher?

Im Umkehrschluss kam außerdem heraus, dass alle, die gerne lesen, zehnmal seltener depressiv waren als die Nicht-Leser. Für andere Medien ließ sich keine Diagnose finden.

Die Problematik

"Momentan ist nicht klar, ob depressive Menschen mehr Musik hören, um ihrem Zustand zu entfliehen, oder ob das viele Musikhören der Auslöser für die Depression ist", sagt Studienleiter Brian Primack. Die Ergebnisse dieser Untersuchung erschienen in der Fachzeitschrift "Archives of Pediatric and Adolescent Medicine".


[TK]

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung