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Sozialwahl

Zukunft wählen – die Sozialwahl 2011

published: 19.04.2011

Bei der Sozialwahl dürfen die Krankenkassenmitglieder mitbestimmen, sobald sie 16 Jahre alt sind (Foto:Techniker Krankenkasse)Bei der Sozialwahl dürfen die Krankenkassenmitglieder mitbestimmen, sobald sie 16 Jahre alt sind (Foto:Techniker Krankenkasse)

Mehr als jeder zweite Deutsche bekommt zurzeit Post von seiner Krankenkasse und der Deutschen Rentenversicherung Bund: die Wahlunterlagen zur Sozialwahl 2011. Insgesamt sind 48 Millionen Menschen wahlberechtigt – allein bei der Techniker Krankenkasse (TK) dürfen 5,4 Millionen Mitglieder darüber abstimmen, wer künftig in ihrem Parlament, dem ehrenamtlichen Verwaltungsrat, ihre Interessen vertritt. Damit ist die Sozialwahl nach der Bundestags- und der Europawahl die drittgrößte Wahl in Deutschland. Allerdings: Bei der Sozialwahl muss man nicht bis zum 18. Geburtstag warten. Hier dürfen die Krankenkassenmitglieder mitbestimmen, sobald sie 16 Jahre alt sind. Allein bei der TK dürfen in diesem Jahr fast 24.000 unter 18-Jährige erstmals wählen.

Was bewirkt die Arbeit der ehrenamtlichen Vertreter?

Benjamin Arndt ist einer von ihnen: "Ich finde es cool, dass man hier schon mit 16 wählen kann, und da mache ich natürlich auch mit. Man sollte schon viel mehr Sachen machen dürfen, finde ich – zum Beispiel den Führerschein", sagt der 17-Jährige. Auch die Frage, was ihm persönlich die Arbeit seiner ehrenamtlichen Vertreter in der TK-Selbstverwaltung denn eigentlich bringt, hat Benjamin Arndt sich schon gestellt. "Ich reise wahnsinnig gerne und will noch viel von der Welt sehen. Gerade, wenn man in die Ferne will, braucht man oft teure Impfungen. Die zahlt nicht jede Krankenkasse. Dass meine Kasse die Kosten übernimmt, verdanke ich dem Einsatz meiner Vertreter im Verwaltungsrat. Wenn ich ihnen dafür mit meiner Stimme den Rücken stärken kann, mache ich das gerne. Das spart mir bares Geld – und so ist vielleicht noch ein Urlaub mehr drin!", sagt der junge Hamburger.

Reine Briefwahl

Ein weiteres Plus für Benjamin Arndt: Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl – Wahlurnen sind die über 100.000 Post-Briefkästen. Ihre Unterlagen erhalten die Wahlberechtigten per Post. Dann gilt: einfach aufmachen, ankreuzen, abschicken – für die Wähler portofrei. "Ich finde super, dass ich einfach per Brief wählen kann und mich selbst sonst um nichts kümmern muss. Da bin ich dann an keine Termine gebunden, und kann einfach mein Kreuzchen machen, wann ich will", sagt der Hobby-Volleyballer.

Alle Infos zur Sozialwahl, zu den angetretenen Listen, ihren Spitzenkandidaten und Positionen gibt es im Internet unter www.tk.de/sozialwahl. Informationen zu allen Trägern, deren Versicherte bei der Sozialwahl selbst wählen können, sind unter www.sozialwahl.de zu finden.

[TK]

Links

www.tk.de/sozialwahl

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