Fußballstudie

Frauen sind hart im Nehmen

published: 25.06.2011

Auf dem Fußballplatz sind Frauen alles andere als Weicheier. Das ist nun sogar wissenschaftlich belegt. Nach Verletzungen und harten Attacken stehen die Kickerinnen deutlich schneller wieder auf als ihre männlichen Kollegen. Das fanden Sportwissenschaftler der TU München (TUM) in einer Analyse von 56 Fußballspielen heraus.

Männer inszenieren sich viel stärker beim Fußball als Frauen, folgern die Wissenschaftler. Besonders auffallend sind die Unterschiede bei Verletzungsunterbrechungen. Hier bleibt das "starke Geschlecht" 30 Sekunden länger am Boden. Wer so lange liegt, feiert dafür gerne länger: So hält der Torjubel bei Männern fast eine Minute an, während die Frauen nur etwa halb so lang feiern.

Die durchschnittliche Zeit der Spielunterbrechung ermittelten die Forscher für beide Geschlechter. Im Schnitt jagen die Fußballerinnen und Fußballer 38 Prozent der Gesamtzeit nicht dem Ball hinterher.

[TK]

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