Zweiter Weltkrieg

Kriegstraumata halten lange an

published: 23.07.2011

Auch fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es noch betroffene Menschen, die psychisch unter den Folgen leiden. So haben circa 12 Prozent der über 60-Jährigen posttraumatische Belastungsstörungen. Sie leben noch immer mit späten Folgen von Vergewaltigung, Bombenangriffen, Verlust von Angehörigen oder Vertreibung.

Das hat die Gesundheitswissenschaftlerin Dr. P. H. Heide Glaesmer, Mitarbeiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie am Universitätsklinikum Leipzig, festgestellt. Sie hat zu diesem Thema vier Studien federführend geleitet und nun in ihrer Promotionsschrift zusammengefasst. Als Erste hat sie belegbare Zahlen für die Langzeitschäden der Kriegstraumata gefunden. Ein weiteres Ergebnis ihrer Arbeit: Traumatisierte sind häufiger körperlich krank und entwickeln oft psychische Störungen.

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