Bundesinstitut für Risikobewertung

Wasserpfeife löst Nasenbluten aus

published: 04.08.2011

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), kürzlich im Rahmen der EHEC-Krise besonders bekannt geworden, hat sich nun mit den Risiken des Wasserpfeife-Rauchens auseinandergesetzt. Denn eine andere Untersuchung hat ergeben, dass 40 Prozent aller in Deutschland lebender 13- 17-Jährigen bereits einmal Wasserpfeife geraucht haben und manche Menschen denken, dass das nicht so gesundheitsschädlich ist wie das Zigarettenrauchen. Ein Irrtum, wie jetzt die BfR-Studie zeigt.

Denn Wasserpfeifentabak enthält Feuchthaltemittel wie Glyzerin oder Propandiol, und die wandern in erheblichem Maße in die Lunge. "Das (...) kann beispielsweise zu Veränderungen des Zellepithels im Kehlkopf oder zu Reizungen der Nasenschleimhaut führen“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR). Wasserpfeifen, auch als Sisha bekannt, lösen so häufig auch Nasenbluten aus.

[TK]

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