Studie

Gesund ohne Glimmstängel

published: 12.08.2011

Rauchen ist äußerst gesundheitsschädlich – und trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, sich dauerhaft von den Zigaretten zu verabschieden. Doch wer es einmal geschafft hat, wird mit einer erheblichen Verbesserung seines Wohlbefindens und seiner Gesundheit belohnt. Nicht nur Riechen und Schmecken klappt ab sofort besser - auch das Herzinfarktrisiko sinkt und die Lungenfunktion verbessert sich enorm.

Stoffwechselprozesse im Gehirn

Woran liegt es also, dass die meisten Raucher trotz dieses Wissens so schwer die Finger vom Glimmstängel lassen können? Dieser Frage sind nun kanadische Wissenschaftler nachgegangen und haben in einer Studie mit 48 Testpersonen herausgefunden, warum ein Rauchstopp so schwierig durchzuhalten ist. Das Team um Jeffrey H. Meyer entdeckte mittels Positronenemissionstomografie, dass sich während der ersten Zeit des Entzuges die Laune der Raucher drastisch verschlechtert.

Dieses Phänomen geht auf Stoffwechselprozesse im Gehirn zurück. So wird der oft als "Glückshormon" bezeichnete Botenstoff Serotonin aufgrund des gemessenen erhöhten Spiegels des Hormons Monoaminoxidase-A verstärkt abgebaut. Die Wissenschaftler berichten über ihre Studie in den "Archives of General Psychiatry". Die Untersuchung wurde von den Canadian Institutes of Health Research gefördert.

[TK]

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