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Chemische Analyse

Kräuter tarnen Drogen

published: 24.10.2011

Harmlos scheinende Kräutermischungen können Drogen enthalten (Foto: Moerser von Schröder+Schömbs PR _ Brands | Media | Lifestyle lizensiert durch https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/) Harmlos scheinende Kräutermischungen können Drogen enthalten (Foto: Moerser von Schröder+Schömbs PR _ Brands | Media | Lifestyle lizensiert durch https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/)

Im Internet werden immer häufiger Drogen als angeblich harmlose Kräutermischungen legal verkauft. Dass es sich dabei häufig um synthetische Cannabinoide handelt, die auf die Kräuter gesprüht werden, konnten nun Forscher und Studenten der Technischen Universität Braunschweig nachweisen. Die Wissenschaftler hoffen, dass die halluzinogen wirkenden Drogen durch ihre Analyse nun schneller verboten werden können.

Es sei wichtig, dass die Ergebnisse international allen Wissenschaftlern und Einrichtungen zur Verfügung stehen würden. So sei die Analyse von ähnlichen Substanzen wesentlich schneller und einfacher durchzuführen, so Ludger Ernst vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der TU Braunschweig.

Motiviert im Praktikum

Bei den Studierenden, die an den Ergebnissen im Rahmen eines Praktikums beteiligt gewesen seien, komme die Analyse der Substanzen sehr gut an. "Sie sind besonders motiviert, da sie junge Konsumenten so von der Gefährlichkeit der Drogen warnen und ihnen zeigen können, wie gefährlich die `Kräuterdrogen` wirklich sind". Denn anders als bei Cannabis wisse man in der Regel nicht, was in der Droge drin sei und wie sie wirke, so Ernst.

Bisher sei nur sehr schwer nachzuweisen gewesen, dass die Kräutermischungen mit Drogen versehen seien, so die Forscher. Als nächstes wollen die Wissenschaftler ein Verfahren entwickeln, mit dem die Einnahme der Substanzen bei den Konsumenten nachgewiesen werden kann.

[TK]

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TU Braunschweig

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