WHO-Studie

Frühstücksmuffel in der Schule

published: 15.11.2011

Das Frühstück gilt als wichtigste Mahlzeit für Kinder und Jugendliche. Dass ein guter Start in den Tag eine positive Auswirkung auf die Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen im Schulalltag hat, konnten nun Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausfinden.

Allerdings steige der Anteil derjenigen, die morgens das Frühstück auslassen würden, mit dem Alter: Bei den 15-Jährigen in Deutschland verzichte jeder zweite darauf. Dabei finde sich ein deutlicher Einfluss der sozialen Lage: Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gingen häufiger ohne Frühstück aus dem Haus. Dass so viele Jugendliche auf das Frühstück verzichten, könnte, so die Forscher, mit dem Wunsch verbunden sein, das Gewicht zu reduzieren: Laut der Studie findet sich jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge zu dick, und jedes sechste Mädchen und jeder zehnte Junge machen aktuell eine Diät.

Broschüren für die Schule

Für die Studie wurden im Schuljahr 2009/10 über 20.000 Kinder und Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren an fast 300 Schulen bundesweit befragt. Erhoben wurden auch das gesundheitsrelevante Verhalten und soziale Einflussfaktoren auf die Gesundheit wie Schulklima, familiärer Wohlstand sowie die Beziehung zu Eltern und Freunden.

Die Ergebnisse der Studie sollen für die Gesundheitsförderung und Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung genutzt werden. So wurden Faktenblätter für Eltern und Lehrer entwickelt, die hier heruntergeladen werden können.

[TK]

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