Unfallgefahr

Fahrradhelm: Im Winter erst recht

published: 21.11.2011

Einen Fahrradhelm sollten Radfahrer immer tragen. Im Winter ist der Kopfschutz aber noch wichtiger. Darauf hat nun die Deutsche Verkehrswacht aufmerksam gemacht. Durch die frühere Dunkelheit sowie Nässe und Glätte erhöhe sich auch die Unfallgefahr deutlich, teilten die Verkehrsexperten mit.

Das spiegele sich auch in den Unfallstatistiken wieder: Im Herbst und Winter spiele sich 20 Prozent des Verkehrsaufkommens bei Dämmerung und Dunkelheit ab. In diesem Zeitraum ereignen sich über 27 Prozent der Unfälle, davon über 40 Prozent mit tödlichem Ausgang und über 30 Prozent mit Verletzungsfolge. Bei Eis und Schnee sollte das Fahrrad daher stehen bleiben, rät die Verkehrswacht.

Hermann Theilen, Oberarzt der Anästhesie und Intensivmedizin an der Universitätsklinik Dresden, warnte vor Verletzungen wie Hirnblutungen oder Hirnquetschungen, die ohne einen Helm schon bei geringen Aufprallgeschwindigkeiten entstehen könnten. Generell seien Kinder und Jugendliche durch ihre oft unbedachte und übermütige Fahrweise als Risikogruppe einzustufen, so der Mediziner. Ein Helm sei deshalb gerade für junge Menschen zu empfehlen.

[TK]

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