BZgA-Studie

Suchtmittelkonsum rückläufig

published: 16.02.2012

Rückläufig: Jugendliche konsumieren weniger schädliche Suchtmittel wie Zigaretten   (Foto: Public Address)Rückläufig: Jugendliche konsumieren weniger schädliche Suchtmittel wie Zigaretten (Foto: Public Address)

Der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis unter Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren ist in den letzten zehn Jahren zurückgegangen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). "Es ist erfreulich, dass immer weniger Kinder und Jugendliche mit Suchtstoffen in Berührung kommen. Dies ist ein Zeichen, dass die vielfältigen Präventionsmaßnahmen greifen", so die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans.

"Positive Trends müssen fortgesetzt werden"

"Bei minderjährigen Jugendlichen hat in den letzten Jahren eine Trendumkehr im Suchtmittelkonsum stattgefunden. Dies lässt sich am Rückgang beim Tabakkonsum auf einen neuen Tiefstand, am Rückgang im Cannabiskonsum und jetzt auch beim Rauschtrinken festmachen", erklärt Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Diese positiven Trends müssen fortgesetzt werden, damit sie später auch im Erwachsenenalter Wirkung zeigen. Dafür ist vor allem im Bereich der Alkoholprävention eine Fortsetzung der Kampagnenaktivitäten in den nächsten Jahren unverzichtbar."

Im Gegensatz zum insgesamt positiven Trend bei den Jugendlichen ist bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 bis 25 Jahren der Alkoholkonsum unverändert hoch und der Cannabiskonsum stabil. Lediglich beim Tabakkonsum ist auch in dieser Altersgruppe ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Befragt wurden 5.001 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren.

[TK]

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www.bzga.de

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