Nachwuchs-Wissenschaftler

"Jugend forscht"-Sieger ausgezeichnet

published: 21.05.2012

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs soll der Spaß am Forschen, Experimentieren und Erfinden stehen (Foto: Jugend forscht)Im Mittelpunkt des Wettbewerbs soll der Spaß am Forschen, Experimentieren und Erfinden stehen (Foto: Jugend forscht)

Die Siegerinnen und Sieger des 47. Bundesfinales von "Jugend forscht" stehen fest. Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit gewannen Sebastian Jäger (19) und Bonnie Stanek (18) aus Sachsen-Anhalt. Anhand der sogenannten Dielektrophorese gelang es ihnen, Mikroorganismen mittels eines hochfrequenten elektrischen Wechselfeldes nach Größe, Form und Art zu selektieren. Christian Dreier (19) und Fabian Bronner (19) aus Nordrhein-Westfalen wurden mit dem Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit ausgezeichnet. Durch ein neuartiges Verfahren zur optimalen Ausrichtung von Mikrofonen gelang es ihnen, einen realistischen räumlichen Höreindruck zu erzeugen, der das Klangerlebnis einer herkömmlichen Stereoanlage deutlich übertrifft.

Simulierter Pferderücken

Den Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielten Jan Rapp (19) und Timo Schmetzer (17) aus Baden-Württemberg. Die beiden entwickelten ein softwarebasiertes Echtzeit-Regelungssystem, mit dem sich ein Ball auf einer viereckigen Platte balancieren lässt, ohne dass er herunterfällt. Im Fachgebiet Arbeitswelt siegten die Auszubildenden Urs Fabian Machtolf (18), Stefanie Braun (18) und Artur Bühler (20) aus Baden-Württemberg mit einem selbst konstruierten Gerät, das die Bewegungen eines Pferderückens wirklichkeitsnah simuliert. Es kann für die Reittherapie etwa von Kindern mit Behinderung eingesetzt werden. Biologie-Bundessieger wurde Simon Chen (18) aus Nordrhein-Westfalen.

Spitzenleistungen

Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zeichnete Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher in Erfurt am 20. Mai aus. In ihrem Grußwort würdigte sie die Spitzenleistungen des talentierten Wissenschaftsnachwuchses in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Den diesjährige Bundeswettbewerb im Eissportzentrum der thüringischen Landeshauptstadt richteten die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam aus.

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