Studie

Waldorfschüler bewerten Schule positiv

published: 01.10.2012

In Waldorfschulen haben individuelle und künstlerische Projekte eine hohe Bedeutung (Foto: Bund der Freien Waldorfschulen) In Waldorfschulen haben individuelle und künstlerische Projekte eine hohe Bedeutung (Foto: Bund der Freien Waldorfschulen)

Welche Erfahrungen machen Waldorfschüler mit ihrem Schulsystem? Der Bund der Freien Waldorfschulen hatte dazu eine Studie organisiert. Ein Forscherteam befragte etwa 800 Schüler aus zehn Waldorfschulen und stellte das Ergebnis in Berlin vor: Demnach leiden die Kinder weniger unter Prüfungsstress und Leistungsdruck. Laut den Wissenschaftlern treten dadurch auch seltener gesundheitliche Probleme wie Nervosität oder Schlafmangel auf.


Lehrer positiv bewertet

Zudem bewerteten die Schüler ihre Lehrer positiv. 64,3 Prozent hätten das Gefühl, die Pädagogen interessierten sich für ihre schulische Entwicklung. Der Wert normaler Schüler liege nur bei 30,5 Prozent, so die Studie. Für die Forscher ist ein weiteres Kennzeichen des Unterrichts an den Waldorfschulen der hohe Anteil an individuellen und künstlerischen Projekten. Die Mehrheit der Kinder gab an, kulturelle Bildung habe einen hohen Stellungswert.


Rudolf Steiner begründete die an diesen Schulen unterrichtete Waldorfpädagogik, die sich für gerechte und entwicklungsorientierte Bildung einsetzt. Die ersten Waldorfschulen entstanden um 1919. Heute sind diese Einrichtungen staatlich anerkannt, rund 1000 davon gibt es weltweit.



[PA]

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