Bundesinstitut für Berufsbildung

Jeder Vierte bricht Ausbildung ab

published: 12.02.2013

Viele Ex-Azubis sind nach dem Abbruch ihrer Ausbildung auf Hartz IV angewiesen (Foto: Public Address) Viele Ex-Azubis sind nach dem Abbruch ihrer Ausbildung auf Hartz IV angewiesen (Foto: Public Address)

24,4 Prozent der Auszubildenden in Deutschland lösten 2011 ihre Ausbildungsverhältnisse vorzeitig auf. Das ergab eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung. Insgesamt knapp 150.000 Lehrlinge entschieden sich zu diesem Schritt - soviele Fälle gab es zuletzt vor der Wiedervereinigung.

Nicht jede Branche gleich stark betroffen

Doch nicht jeder Gewerbezweig ist von diesem Problem ähnlich häufig betroffen. Vor allem bei Kellnern und Möbelpackern häuften sich zuletzt die Vertragsauflösungen - jeder Zweite von ihnen gab 2011 seine Ausbildung auf. Verwaltungsfachangestellte und Bankkaufleute dagegen blieben zu knapp 90 Prozent in ihrem Lehrverhältnis. Auch regional gäbe es laut der Studie Unterschiede: Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stünden an der Spitze der Statistik, dort endete beinahe jeder dritte Ausbildungsvertrag vorzeitig. Baden-Württemberg und Bayern würden dagegen mit nur 20 Prozent aufgelöster Verträge die besten Werte aufweisen.

[PA]

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Webseite des Bundesinstituts für Berufsbildung

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