Initiative "Zu gut für die Tonne!"

Rettet das Pausenbrot!

published: 08.08.2013

Ein Pausenbrot sollte am besten aus dem vollen Korn bestehen. Ein leckerer Belag drauf, dazu etwas Salat oder Gemüse und Obst, und fertig ist die leckere und gesunde Zwischenmahlzeit (Foto: stevemart/shutterstock.com) Ein Pausenbrot sollte am besten aus dem vollen Korn bestehen. Ein leckerer Belag drauf, dazu etwas Salat oder Gemüse und Obst, und fertig ist die leckere und gesunde Zwischenmahlzeit (Foto: stevemart/shutterstock.com)

Pausenbrot ist zu schade zum Wegwerfen. Die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesverbraucherministeriums will zum Nachdenken über den Umgang mit unseren Lebensmitteln anregen. Denn verschmähte Pausenbrote landen schnell mal im Müll – und damit auf dem Lebensmittel-Abfallberg. 6,6 Millionen Tonnen Nahrungsmittel werfen die Menschen in deutschen Haushalten jedes Jahr weg. Zwei Drittel davon wäre vermeidbar. Die Initiative "Zu gut für die Tonne!" gibt zum Schulstart Tipps für gesunde und abwechslungsreiche Pausensnacks - damit sie im Magen und nicht in der Tonne landen.


Lecker muss es sein

Lebensmittel sind wertvoll und gehören nicht in den Müll. Das heißt: Reste verwerten, statt sie wegzuwerfen. Nudeln und Kartoffeln vom Vortag bringen auch Abwechslung in den Pausen-Speiseplan, wenn man sie mit Dressing, Würstchen und Gemüseresten zu Salaten mischt.

Übrig bleibt meist, was nicht schmeckt oder zu viel ist. Wichtig dabei: Das Pausenbrot muss zum Wetter passen. Frischwurst zum Beispiel wird an heißen Tagen durch Milchsäurebakterien schmierig, Mayonnaise darf wegen der Salmonellengefahr nicht aufs Brot. Eine gute Figur bei Hitze machen Äpfel, Bananen, Gemüse-Sticks und Trockenfrüchte.


Wer morgens wenig Zeit zum Broteschmieren hat, kann den Belag auch am Vorabend zubereiten. In Cellophan eingeschlagen lässt sich im Kühlschrank zum Beispiel ein Mix aus Frischkäse, Kräutern und geraspelter Möhre aufbewahren. Morgens kommt die Mischung schnell zwischen die Brotscheiben. Ein Salatblatt verhindert, dass das Sandwich durchweicht. Fertig geschmierte Pausenbrote lassen sich sogar in Folie gewickelt einfrieren. So halten sie bis zu zwei Wochen und können jederzeit aufgetaut werden.

Richtig verpacken

Zermatschtes Marmeladebrot mit Leberwurstgeschmack mag keiner. Genauso wenig durchgeweichte Salzstangen mit labberigen Gemüse-Sticks. Süßes und Salziges, Knackiges und Saftiges sollten deshalb in getrennten Behältern transportiert werden: Knabbereien und Knäckebrot mögen es trocken, Gemüse-Sticks sind in Plastikboxen vor dem Austrocknen geschützt. Bröckelnde Brote bleiben mit ein wenig Cellophan umwickelt ganz. Alle Boxen sollten gut schließen und eventuell mit einem Gummiband fixiert sein. Sonst landen Joghurt, Brot und Co. schnell zwischen den Schulbüchern.

Reste verwerten

Das Pausenbrot bleibt doch einmal ungegessen? Pausensnacks eignen sich noch am selben Tag als kleine Zwischenmahlzeit. Kleingeschnitten wird ein Brot auf Spießchen eine leckere Salatbeilage – mit oder ohne Dip. Ein übrig gebliebener, verschlossener Joghurt lässt sich bei mäßigen Temperaturen im Klassenzimmer auch noch am nächsten Tag essen.

Unter www.zugutfuerdietonne.de findest du Tipps zu Lebensmittellagerung und -haltbarkeit, Fakten zur Lebensmittelverschwendung sowie Rezepte für beste Reste. Für unterwegs: Rezepte für beste Reste sowie einen interaktiven Einkaufsplaner enthält die App "Zu gut für die Tonne!". Sie ist gratis im AppStore und bei GooglePlay erhältlich.

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