Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2013

Mehr Geld für Azubis

published: 08.01.2014

Auszubildende, die nach Tarif bezahlt werden, haben im bundesweiten Durchschnitt im letzten Jahr 4,2 Prozent mehr Geld verdient (Foto: Public Address) Auszubildende, die nach Tarif bezahlt werden, haben im bundesweiten Durchschnitt im letzten Jahr 4,2 Prozent mehr Geld verdient (Foto: Public Address)

Im letzten Jahr haben Azubis deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Die tarifliche Ausbildungsvergütungen für Auszubildenden in West- und Ostdeutschland sind in 2013 angestiegen, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mitteilte. Im Durchschnitt verdienten Azubis in den alten Bundesländern 767 Euro brutto im Monat. Das entspricht einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von 4,1 Prozent. In den neuen Ländern gab es durchschnittlich 708 Euro brutto im Monat. Dies bedeutet eine Erhöhung um 5 Prozent. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Verdienstdurchschnitt bei 761 Euro und damit um 4,2 Prozent über dem Vorjahreswert.

Mechatroniker und Versicherungskaufleute an der Spitze

In die Auswertung des BIBB flossen die Vergütungen für 184 Berufe in West- und 152 Berufe in Ostdeutschland ein. In diesen werden 88 Prozent der Auszubildenden ausgebildet. Zwischen den einzelnen Ausbildungsberufen gab es jedoch finanziell erhebliche Unterschiede. Sehr hoch lagen die tariflichen Vergütungsdurchschnitte für Mechatroniker mit 938 Euro im Westen und 921 Euro im Osten. Auch Kaufleute für Versicherungen und Finanzen und Medientechnologen verdienten über 900 Euro. Eher niedrig waren die tariflichen Vergütungsdurchschnitte für Floristen, Maler und Lackierer, Bäcker und Friseure.

[PA]

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Bundesinstitut für Berufsbildung

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