Vorwahlen in den USA

Trump verliert in Iowa

published: 02.02.2016

Großmaul Donald Trump, der seine Konkurrenten gerne "Loser" nennt, wurde in Iowa selbst zum Verlierer (Foto: Joseph Sohm / Shutterstock.com) Großmaul Donald Trump, der seine Konkurrenten gerne "Loser" nennt, wurde in Iowa selbst zum Verlierer (Foto: Joseph Sohm / Shutterstock.com)

So schnell wird man zum "Loser": Donald Trump, der seine Konkurrenten gerne als "Verlierer" beleidigt, hat bei den ersten Vorwahlen zum US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner auf die Nase gekriegt. Der Immobilienmogel und Reality-TV-Star wurde bei der Auftakt-Abstimmung im Staat Iowa überraschend nur zweiter. Nach Auszählung von 99.9 Prozent der Bezirke stimmten 24,3 Prozent der Wähler für ihn.
 

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Den Sieg holte sich stattdessen der ultrakonservative Senator aus Texas, Ted Cruz, mit 27,7 Prozent. Einen starken dritten Platz belegte Marco Rubio, Senator aus Florida. Er erreichte 23,1 Prozent. Weit abgeschlagen Jeb Bush, der Bruder des Ex-Präsidenten George W. Bush: Für ihn stimmten lediglich 2,8 Prozent.
 

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Noch knapper lief das Rennen bei den Demokraten: Dort behauptete die frühere Außenministerin Hillary Clinton mit 700,59 Anteilen an den Delegierten des Staates letztlich eine hauchdünne Mehrheit gegenüber den 696,82 für ihren innerparteilichen Gegner Bernie Sanders, den 74-jährigen Senator aus Vermont. Nach Auszählung aller Wahlbezirke gewann die Favoritin knapp mit 49,8 Prozent. Sanders, der sich selbst einen "demokratischen Sozialisten" nennt, vereinte 49,6 Prozent der Deligierten auf sich.
 

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Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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