US-Vorwahlen

Ted Cruz schlägt Donald Trump

published: 06.04.2016

Der Senator Ted Cruz hat die Vorwahlen der Republikaner im US-Staat Wisconsin gewonnen (Foto: Trevor Collens / Shutterstock.com) Der Senator Ted Cruz hat die Vorwahlen der Republikaner im US-Staat Wisconsin gewonnen (Foto: Trevor Collens / Shutterstock.com)

Schlappe für Donald Trump: Der erzkonservative Senator aus Texas, Ted Cruz, hat dem Milliardär bei den Vorwahlen zur US-Präsidentschaftswahl eine Niederlage bereitet. Im Bundesstaat Wisconsin kam Trump nach Auszählung von 99,9 Prozent der Stimmen nur auf 35,1 Prozent der Stimmen. Sein Konkurrent vereinte dagegen 48,3 Prozent der Wähler auf sich. Abgeschlagen holte Ohios Gouverneur John Kasich 14,1 Prozent. Mit diesem Ergebnis verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Trump mit einer absoluten Mehrheit an Delegierten auf dem Parteitag der Republikaner im Juli zum Präsidentschaftskandidaten gekürt wird.


Bei den Demokraten musste die Favoritin Hillary Clinton eine Niederlage einstecken. Senator Bernie Sanders aus Vermont erreichte 56,5 Prozent der Stimmen, während die frühere Außenministerin nur auf 43,1 Prozent kam. Clinton liegt jedoch mit über 200 Delegierten Vorsprung weiterhin gut im Rennen um die Nominierung. Als nächster großer Test stehen die Vorwahlen im Staat New York an, den die ehemalige First Lady acht Jahre lang als Senatorin repräsentierte. Ihr 74-jähriger Rivale ist dem Staat ebenfalls eng verbunden. Er stammt - wie übrigens auch der Unternehmer Trump - gebürtig aus der Ostküstenmetropole. Die Primaries in New York finden am 19. April statt.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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