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Bluttat in den USA

Entsetzen nach Orlando-Massaker

published: 13.06.2016

50 Menschen starben, als ein schwer bewaffneter Mann in einem Nachtclub in Florida auf das Publikum feuerte (Bild: Carla Nichiata/Shutterstock.com) 50 Menschen starben, als ein schwer bewaffneter Mann in einem Nachtclub in Florida auf das Publikum feuerte (Bild: Carla Nichiata/Shutterstock.com)

Mit Fassungslosigkeit, Entsetzen und Anteilnahme hat die Öffentlichkeit auf den Anschlag auf einen Nachtclub in Orlando, Florida, reagiert. Bei der Bluttat starben 49 Menschen, weitere 53 wurden verletzt. Laut Angaben der Polizei hatte ein schwer bewaffneter Mann im Schwulenclub "Pulse" gegen 2:00 Uhr Ortszeit begonnen, auf das ca. 300 Personen starke Publikum zu schießen. Er soll ein Sturmgewehr und ein Handfeuerwaffe benutzt haben. Nach drei Stunden und einer Geiselnahme stürmte die Polizei die Location und tötete den Angreifer. Beim Täter soll es sich um den 29-jährigen Amerikaner Omar M. gehandelt haben. Er wurde in New York als Sohn afghanischer Eltern geboren. Als Mitarbeiter einer Sicherheitsfirme besaß er eine Schusswaffenlizenz. Seine Waffen soll er kurz vor der Tat legal erworben haben.


US-Präsident Barack Obama verurteilte den Anschlag, den er einen "Akt des Terrors und Hasses" nannte. Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Dies sei ein besonders tragischer Tag für alle Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuellen (LGBTI). Weiter sagt er, er begreife den Anschlag als Angriff auf "uns alle". In den USA versammelten sich vielerorts Menschen, um der Opfer zu gedenken. Weltweit fanden Mahnwachen statt.



Der amerikanische Muslimverband verurteilte die Tat. Es handele sich um ein Hassverbrechen, sagte der Vorsitzende des Rats für amerikanisch-islamische Beziehungen CAIR. Die Organisation habe keine Toleranz für Extremismus jeglicher Form. Schwule, Lesben, Trans- und Bisexuelle hätten in der Vergangenheit hinter Muslimen gestanden und heute ständen diese hinter ihnen.


Es ist noch unklar, inwieweit Omar M. von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) radikalisiert wurde. Gegenüber dem TV-Sender MSNBC sagte der Vater des mutmaßlichen Täters, er glaube nicht an ein religiöses Motiv. Vielmehr habe sein Sohn eine starke Antipathi gegen Homosexuelle gehegt. Auch die Ex-Frau von Omar M. meinte, ihr Mann sei nicht besonders religiös gewesen. Sie bezeichnete ihn als gewalttätig und unberechenbar.



[PA]

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