Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Die Welt trauert mit Berlin

published: 20.12.2016

Bei einem Anschlag am Abend des 19. Dezember starben in Berlin zwölf Menschen auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. 49 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt (Foto: Benny Marty/Shutterstock.com) Bei einem Anschlag am Abend des 19. Dezember starben in Berlin zwölf Menschen auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. 49 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt (Foto: Benny Marty/Shutterstock.com)

Nachdem am Montagabend ein Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt bei der Gedächtniskirche in Berlin raste, wobei zwölf Menschen starben und 49 verletzt wurden, gehen die Behörden von einer absichtlichen Tat aus. Am Dienstagmittag, 20. Dezember, sagte Bundesinnenminister de Maizière auf einer Pressekonferenz, es gebe keinen Zweifel mehr daran, dass es sich um einen Anschlag handele.
 

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Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich vor der Presse. Es sei von einem Terroranschlag auszugehen. Sie nannte den Anschlag eine "grausame und unbegreifliche Tat", die hart bestraft werde. Das Land sei in Trauer vereint. "Auch wenn es in diesen Stunden schwer fällt: Wir werden die Kraft finden für das Leben, wie wir es in Deutschland leben wollen: frei, miteinander und offen." Noch wisse man vieles über die Tat nicht mit der nötigen Gewissheit, so Merkel. Es wäre besonders schwer zu ertragen, "wenn sich bestätigen würde, dass ein Mensch diese Tat begangen hat, der in Deutschland um Schutz und Asyl gebeten hat".
 

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Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat am Dienstagmittag ebenfalls seine tiefe Bestürzung ausgedrückt. "Der ZMD wird sich mit all seinen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass die böse Saat, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu stiften, niemals aufgeht", sagte der Verbandsvorsitzende Aiman Mazyek in Berlin. Die Tat erinnere an die Attentate von Brüssel, Paris und Istanbul, "was uns Muslime zutiefst betroffen macht", so Mazyek weiter. Den Täter müsse "die volle Härte unserer Gesetze treffen".
 

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Kurz vor 20 Uhr am 19. Dezember war ein dunkler Sattelschlepper mit polnischem Kennzeichen mit hoher Geschwindigkeit auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz gefahren. Er legte dort offenbar eine Strecke von 50 bis 80 Metern zurück, überfuhr mehrere Menschen und zerstörte Marktstände. Die Polizei nahm einen Verdächtigen auf der Flucht fest, der der Fahrer des LKW gewesen sein könnte, ließ ihn aber inzwischen wieder frei. Es handelt sich offenbar um einen 23-jährigen Flüchtling aus Pakistan. Der polnische Beifahrer starb nach Polizeiangaben im Führerhaus des Lastwagens. Laut Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter wurde er erschossen.
 

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December 20, 2016

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Unter dem Hashtag #prayforberlin trauert die internationale Netzgemeinde und spricht den Berlinern Mut zu. Die Polizei bat auf Twitter darum, aus Pietätsgründen keine Fotos und Vidos zu verbreiten. Diese sollten stattdessen auf ein Upload-Portal des Bundeskriminalamts (BKA) hochgeladen werden. Auch unter #Breitscheidplatz finden Informationsaustausch und Diskussion auf dem Kurznachrichtendienst statt.
 

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