TV-Duell

Verloren haben die Moderatoren

published: 04.09.2017

Viele Themen kamen beim TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Herausforderer Martin Schulz kaum zur Sprache, darunter Bildung, Umwelt, soziale Gerechtigkeit und Digitalisierung  (Screenshot: https://youtu.be/_VExII1m1tM) Viele Themen kamen beim TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Herausforderer Martin Schulz kaum zur Sprache, darunter Bildung, Umwelt, soziale Gerechtigkeit und Digitalisierung (Screenshot: https://youtu.be/_VExII1m1tM)

Mit irritierender Themenauswahl und populistischen Fragen haben die Moderatoren des einzigen TV-Duells am Sonntagabend selbst diejenigen Zuschauer überrascht, die wenig von der direkten Konfrontation zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz erwartet hatten. Drei Wochen vor der Bundestagswahl leiteten Maybrit Illner, Sandra Maischberger, Peter Kloeppel und Claus Strunz eine Debatte, die sich zu über zwei Dritteln der Sendezeit um Flüchtlinge, Integration, Islam und Terrorgefahr drehte. Vor allem Sat.1-Moderator Strunz demonstrierte dabei unteres Stammtischniveau. Gesprochen wurde auch über Außenpolitik und den Abgasskandal. Der Bereich soziale Gerechtigkeit wurde lediglich angerissen, Themen wie Umwelt und Digitalisierung kamen in den Fragen der TV-Journalisten nicht vor. Dafür fanden sie Zeit, sich bei den Kandidaten zu erkundigen, ob sie an diesem Tag in der Kirche waren und wie sie zur WM in Katar stehen. Bei der Netzgemeinde kam das nicht gut an.
 

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In wenigen Punkten traten deutliche Unterschiede zwischen den Positionen der beiden Politiker zutage. Merkel agierte insgesamt unaufgeregt, zugewandt und faktensicher, geriet allerdings bei den Themen Maut, Diesel und Flüchtlingspolitik gelegentlich in die Defensive. Der SPD-Kanzlerkandidat wirkte unlocker und schien willkürlich zwischen der Konsenzhaltung einer Großen Koalition und den angestrengten Versuchen, mit "klarer Kante" Alternativen aufzuzeigen, hin- und herzupendeln. So sagte Schulz, als Kanzler würde er die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen. Auch fand er härtere Worte in seiner Kritik an US-Präsident Donald Trump. Viele seiner Ausführungen muteten jedoch steif und einstudiert an. Die CDU-Politikerin parierte Schulz' Angriffe zumeist mit Hinweisen auf die Zustimmung der SPD für den Kurs der Regierung.
 

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Die ARD-Blitzumfrage nach der Übertragung sieht die Kanzlerin in der Gunst des Publikums vorn. 55 Prozent aller befragten Zuschauer waren der Meinung, Merkel habe das Duell gewonnen, nur 35 Prozent fanden Schulz überzeugender. Betrachtet man nur die unentschlossenen Wähler, so verkleinert sich Merkels Vorsprung auf 48 zu 36 Prozentpunkte. Auch bei den Sachthemen und vor allem der Kernfrage Kompetenz trauen die Bürger der Amtsinhaberin mehr zu. 64 Prozent empfanden die CDU-Vorsitzende als kompetenter, nur 20 Prozenz sahen diese Qualität beim Herausforderer. Die Bundestagswahl findet am 24. September statt.
 

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Das TV-Duell - Merkel - Schulz | ZDF Wahlen im ZDF: http://ly.zdf.de/mDYUC/ Unter dem Titel "Das TV-Duell: Merkel - Schulz" übertragen ZDF, ARD, Sat.1 und RTL den Höhepunkt des Fernseh-Wahlkampfes. Moderiert wird das TV-Highlight für Das TV-Duell - Merkel - Schulz | ZDF

Das TV-Duell - Merkel - Schulz | ZDF


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Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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