Studi-App

Werbung auf Jodel

published: 19.04.2018

Die Studentenapp Jodel zeigt neuerdings Werbung an (Foto: Syda Productions/Shutterstock) Die Studentenapp Jodel zeigt neuerdings Werbung an (Foto: Syda Productions/Shutterstock)

Die bei Studierenden äußerst beliebte Plattform Jodel zeigt nun Werbung an. Das Prinzip von Jodel ist simpel: Jeder kann kurze Nachrichten wie bei Twitter verfassen, die allerdings anonym sind und nur im regionalen Umkreis gesehen werden können. Rund um die App hat sich eine Gemeinschaft gebildet, die ihren eigenen Jargon verwendet und vor allem aus Studenten besteht.
 

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Der Erfinder der App Avellan Borgmeyer gibt keine genauen Daten über die Anzahl der Nutzer preis. Er spricht allerdings von einem sechsstelligen Bereich. Eine hohe Reichweite, die Firmen motiviert, auf Jodel Kunden ansprechen zu wollen. Über drei Jahre lang verzichtete der Jodel-Entwickler auf Werbeeinnahmen. Das ändert sich jetzt: Spotify und Sky gehören zu den ersten Kunden, die Anzeigen schalten. Der Mindestwerbebetrag beläuft sich auf ambitionierte 10.000 Euro.
 

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Warum ausgerechnet diese beiden Marken? Die Klientel der App sind Studenten, die oftmals Spotify oder Netflix nutzen und sich Sky mit zusätzlichen Monatsgebühren von 22 Euro eher nicht leisten können. Eine lokale Werbemöglichkeit ist zwar vom Entwickler geplant, der Zeitraum und die Preise dafür sind aber noch ungewiss.
 

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Grundsätzlich finde ich Werbung bei Jodel nicht schlimm. Heutzutage werden Internetnutzer fast überall mit Anzeigen konfrontriert, sodass es kaum jemanden wirklich stören kann, wenn auch Jodel Anzeigen schaltet. Doch warum von überregionalen Unternehmen? Es wäre doch viel stimmiger und interessanter, lokale Marken angezeigt zu bekommen. Ich würde viel eher auf Werbung klicken, die mir sagt, dass in meiner Nähe ein neues Restaurant eröffnet oder ein Laden neue Angebote hat, als auf Anzeigen von Spotify, Sky oder anderen großen Marken. Das wäre nicht nur angenehmer für die Nutzer, sondern wohl auch effektiver für die Werbenden. Dafür sollte Jodel schnell die Möglichkeiten schaffen - und auch die Preise sollten im bezahlbaren Rahmen liegen.

[Finn Wischer]

Links

Die App Jodel im Web

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