Frauenhofer-Studie

Gefährliche Sicherheitslücken in Tracker-Apps

published: 17.08.2018

Tracker-Apps weisen oft gravierende Sicherheitslücken auf, wie Forscher des Fraunhofer-Instituts hrerausfanden (Foto: fizkes/shutterstock) Tracker-Apps weisen oft gravierende Sicherheitslücken auf, wie Forscher des Fraunhofer-Instituts hrerausfanden (Foto: fizkes/shutterstock)

"Big Brother Is Watching You" - und zwar über deine Apps. Zu diesem Ergebnis sind Forscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) gekommen. Besonders betroffen sind Tracking-Apps, mit denen beispielsweise Eltern überprüfen können, wo sich ihre Kinder gerade aufhalten. Wissenschaftler des Fraunhofer SIT haben 19 Apps, die im Google Play Store angeboten wurden, untersucht. Ihr Faszot: Keine einzige davon wurde sicher genug programmiert.
 

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Hacker können diese Sicherheitslücken ausnutzen, um Bewegungsprofile zu erstellen, Chats und SMS-Nachrichten zu lesen und Bilder anzuschauen. Die hochsensiblen Daten werden meistens auf einem Server abgespeichert, ohne jedoch durch die richtige Verschlüsselung abgesichert zu sein. Dadurch müssen Angreifer nicht jedes Smartphone einzeln hacken, sondern können zeitgleich Millionen von User angreifen. Auch die Anmeldeinformationen der App-Nutzer waren zumeist unverschlüsselt oder nur mit völlig unzureichender Verschlüsselung gesichert.
 

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Das Fraunhofer-Wissenschaftlerteam hat die App-Anbieter sowie den Google Play Store über ihre erschreckenden Ergebnisse informiert. Dadurch wurden zwölf der 19 untersuchten Apps bereits aus dem Play Store entfernt. Andere Anbieter hingegen reagierten gar nicht. Wenn du solch eine App auf dem Handy hast, solltest du am besten nachschauen, ob diese ebenfalls von den Sicherheitslücken betroffen ist.

[Céline Ketfi]

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