Einigung

EU: Verbot von Einweg-Plastik

published: 19.12.2018

In der EU sind Einwegprodukte aus Plastik künftig verboten. Damit soll u.a. der Plastikmüll in den Meeren eingedämmt werden (Foto: Rich Carey/Shutterstock.com) In der EU sind Einwegprodukte aus Plastik künftig verboten. Damit soll u.a. der Plastikmüll in den Meeren eingedämmt werden (Foto: Rich Carey/Shutterstock.com)

Trinkhalmen, Wattestäbchen, Plastikgeschirr und anderen Wegwerfartikeln geht es an den Kragen: In der Europäischen Union (EU) sind Einwegprodukte aus Plastik, für die es bessere Alternativen gibt, künftig verboten. Unterhändler des Europaparlaments und der Mitglieds-Staaten haben sich am Mittwochmorgen in Brüssel über die Details verständigt. Die Länder und das Parlament müssen es noch offiziell genehmigen. Das Verbot soll dazu beitragen, Plastikmüll in der Umwelt und den Weltmeeren einzudämmen. Über 80 Prozent des Mülls in den Meeres besteht aus Plastik, darunter sind Plastiktüten und -flaschen besonders zahlreich. Die neue Regelung tritt voraussichtlich in zwei Jahren in Kraft.
 

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— slavia_karlen December 18, 2018

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Die EU-Kommission hatte im Mai erstmals einen entsprechenden Vorstoß gewagt. Die Vorteile für die Umwelt, die die Änderung nach sich ziehen könnte, sind wohl enorm: Die EU verspricht sich eine Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes um 3,4 Millionen Tonnen. Umweltschäden im Wert von 22 Milliarden Euro könnten bis 2030 vermieden werden, wie die EU vorrechnet. In Europa fallen jährlich 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an.
 

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— greenpeace.de December 4, 2018

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Die Produzenten von Wegwerfartikel sollen in Zukunft mehr Verantwortung für den Müll übernehmen und an den Kosten beteiligt werden können. Beispielsweise könnte die Tabakindustrie für das Einsammeln von Zigarettenstummeln zur Kasse gebeten werden, wie Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Dienstag sagte. Auch Hersteller von Fast-Food-Verpackungen oder Leicht-Plastiktaschen könnten an Kosten für die Müllentsorgung sowie an Umwelt-Aufklärungskampagnen finanzell beteiligt werden.
 

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— deutschlandfunk December 19, 2018

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Die vereinbarte Richtlinie sieht zudem neue Auflagen für Verpackungen und Getränkeflaschen vor. So müssen Verschlüsse und Deckel zukünftig an der der Kunststoff-Flasche befestigt sein. Für die Umstellung haben die Hersteller fünf Jahre Zeit. Auf bestimmten Produkten mit einem gewissen Prozentsatz an Kunststoff, die zum einmaligen Gebrauch bestimmt sind, muss in Zukunft auf negative Umweltauswirkungen hingewiesen werden. Dies betrifft beispielsweise Feuchttücher und Hygieneeinlagen.


[PA]

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