Daten des Statistischen Bundesamtes

Jeder Vierte hat einen Migrations­hintergrund

published: 21.08.2019

In Deutschland hat jeder Vierte einen Migrationshintergrund, das heißt, er selbst oder mindestens ein Elternteil wurde nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren (Foto: hobbit/Shutterstock.com) In Deutschland hat jeder Vierte einen Migrationshintergrund, das heißt, er selbst oder mindestens ein Elternteil wurde nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren (Foto: hobbit/Shutterstock.com)

In Deutschland hat jeder Vierte einen Migrationshintergrund. Das heißt, er selbst oder mindestens ein Elternteil wurde nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren. Im Jahr 2018 hatten rund 20,8 Millionen Menschen hierzulande einen Migrationshintergrund, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus mit. Dies entsprach einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,5 Prozent (2017: 20,3 Millionen).
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Im Jahr 2018 waren rund 52 Prozent der Bevölkerung mit Migrationshintergrund Deutsche und knapp 48 Prozent Ausländer. Etwa die Hälfte der 10,9 Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit seit ihrer Geburt (5,5 Millionen). Sie haben einen Migrationshintergrund, weil mindestens ein Elternteil ausländisch, eingebürgert, deutsch durch Adoption oder (Spät-)Aussiedler ist.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Ffamiliäre Gründe für Migration

Von den 20,8 Millionen hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund waren rund 13,5 Millionen Menschen nicht in der Bundesrepublik geboren, sondern sind im Laufe ihres Lebens zugewandert. Als wichtigstes Migrationsmotiv nannten die Zugewanderten familiäre Gründe (48 Prozent), bei weiteren 19 Prozent war es die Aufnahme beziehungsweise Suche nach einer Beschäftigung in Deutschland. Für 15 Prozent der Zugewanderten stellten Flucht und Asyl das Hauptmotiv dar. 5 Prozent gaben an, zum Studieren beziehungsweise wegen einer Aus- oder Weiterbildung nach Deutschland gekommen zu sein.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Zugewanderte aus Europa

Zuwandererinnen und Zuwanderer, die angaben, aus familiären Gründen nach Deutschland gereist zu sein, kamen hauptsächlich aus Europa (72 Prozent), ebenso diejenigen, die wegen der Aufnahme beziehungsweise Suche nach einer Beschäftigung nach Deutschland gekommen sind (85 Prozent). Hingegen kamen Zuwanderer, die Flucht und Asyl als Hauptmotiv für die Migration angaben, hauptsächlich aus dem Nahen Osten (47 Prozent). Diejenigen, die für ein Studium oder eine Aus- und Weiterbildung nach Deutschland eingereist sind, kamen zu 40 Prozent aus Europa und zu 38 Prozent aus Asien.

[PA]

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung