Coronavirus

Kinos, Konzertsäle, Kirchen bleiben zu

published: 16.03.2020

In der Elbphilharmonie finden zurzeit wegen des Coronavirus keine Konzerte mehr statt (Foto: Mirko Kuzmanovic / Shutterstock.com) In der Elbphilharmonie finden zurzeit wegen des Coronavirus keine Konzerte mehr statt (Foto: Mirko Kuzmanovic / Shutterstock.com)

Kinos geschlossen, Theater und Fitnessstudios dicht, Volkshochschulkurse abgesagt: Wegen des Coronavirus wird das öffentliche Leben in Deutschland erheblich eingeschränkt. Bund und Länder haben am Montag, 16. März, neue Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Demnach sollen die meisten Geschäfte geschlossen werden. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Getränkemärkte, Tankstellen, Frisöre und Banken bleiben jedoch auf, dürfen eventuell sogar sonntags zusätzlich öffnen. Speiselokale werden dagegen auf die Zeit zwischen 6 und 18 Uhr eingeschränkt. Gottesdienste sind verboten. Auch Spielplätze werden geschlossen. Hotels und andere Unterkünfte sollen keine Übernachtungen mehr für Touristen anbieten.
 

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In Berlin trat eine ähnliche Maßnahme bereits am Samstag in Kraft. Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern wurden in der Hauptstadt verboten. "Die Zeit für Partys gibt es jetzt einfach nicht mehr", sagte die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Samstag im rbb. Es wird empfohlen, auch private Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage abzusagen. Bundespräsident Steinmeier sagte, die wichtigste Aufgabe bestehe darin, "die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem die rasch steigende Last der Neuansteckungen bewältigen kann. Damit wir so viele Leben retten wie irgend möglich."
 

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Unterdessen rät die Bundesregierung von allen nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. Außenminister Heiko Maas schrieb am Sonntag, 15. März, auf Twitter: "Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch". Es ist mit erheblichen Einschränkungen des Luft- und Reisverkehrs sowie mit Quarantänebestimmungen zu rechnen. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes findest du weitere Infos.
 

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Deutschland schottet sich im Kampf gegen die Ausbreitung von Sars-VoV-2 zudem weiter ab. An den Grenzen von Frankreich, Österreich, der Schweiz, Dänemark und Luxemburg dürfen Personen ohne triftigen Reisegrund nicht mehr einreisen. Für Pendler gilt das Verbot nicht. Der Güterverkehr wird nicht eingeschränkt. Norddeutschland lässt zudem keine Touristen mehr auf die Nord- und Ostseeinseln sowie die Halligen. Das Gesundheitssystem der Inseln sei nicht auf eine größere Zahl Infizierter vorbereitet. Informationen zu Einschränkungen bei der Deutschen Bahn findest du hier.




In Berlin werden die zentralen Prüfungen für den mittleren Schulabschluss in Mathe, Deutsch und in der ersten Fremdsprache um zweieinhalb Wochen verschobene. Dies kündigte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) im rbb an. Die Prüfungen hätten normalerweise am 21. April stattgefunden. Die Abiturprüfungen Ende März sollen demnach wie geplant stattfinden.




Wenn du Kontakt zu infizierten Personen hattest, wende dich an dein örtliches Gesundheitsamt. Hier findest du die für dich zuständige Stelle. Wenn du in Quarantäne bist, jemand Besorgungen für dich erledigen muss und du keine Bezugspersonen hast, helfen ebenfalls die Gesundheitsämter oder Kommunen. Aktuelle Informationen zum Coronavirus und der Lungenkrankheit Covid-19 findest du auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Eine aktuelle Karte mit den bestätigten Infektionsfällen hält die Johns Hopkins University bereit.

[PA]

Links

Robert-Koch-Institut im Web
Informationen über das Coronavirus
Aktuelle Meldungen der Deutschen Bahn
Zur Seite des Auswärtigen Amtes
Zur Karte der bestätigten COVID-19-Fälle der Johns Hopkins University
Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Bundesländers angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland

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