Corona-Pandemie

Lockdown bis Ende Januar verlängert

published: 06.01.2021

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit den Länderchefs neue Corona-Regelungen bis Ende Januar beschlossen (Foto: vasilis asvestas / Shutterstock.com) Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit den Länderchefs neue Corona-Regelungen bis Ende Januar beschlossen (Foto: vasilis asvestas / Shutterstock.com)

Eine Verlängerung des Shutdowns und strengere Kontaktbeschränkungen: Bund und Länder haben sich am Dienstag, 5. Januar, auf eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen geeinigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte, die Maßnahmen seien hart, aber "absolut notwendig". Das Ziel sei, die Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken. Was gilt ab dem 11. bis zum 31.Januar? Pointer fasst die Regeln für dich zusammen.

Bis zum Ende des Monats bleiben die meisten Geschäfte, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Frisöre und Restaurants weiter zu. Zusätzlich sollen Betriebskantinen geschlossen werden. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Ein Verzehr vor Ort ist untersagt. Wie bislang bleiben Läden des täglichen Bedarfs wie Lebensmittelgeschäfte, Drogerien Banken, Poststellen und Tankstellen geöffnet. Die Menschen sollen, sofern möglich, im Homeoffice arbeiten und zuhause bleiben.
 

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Waren bislang Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen erlaubt, so soll man seine sozialen Kontakte nun stärker einschränken. Ab Montag, 11. Januar, sind nur noch Zusammenkünfte mit einer Person, die nicht im eigenen Haushalt lebt, erlaubt. Die Ausnahmen, die bislang für Kinder bis zu 14 Jahren galten, fallen weg. Für Studierende bedeutet das, dass Arbeitsgruppen, die nicht-digital zusammenkommen wollen, nur noch aus zwei Kommilitonen bestehen können - es sei denn, weitere Mitglieder stammen aus der WG einer der beiden.
 

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Neu ist zudem eine Beschränkung des Bewegungsradius, die für besonders betroffene Gebiete gilt. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner dürfen sich die Einwohner ohne triftigen Grund nur noch bis zu 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Der Abstand wird allerdings von der Stadtgrenze aus gemessen, sodass Menschen in Großstädten und vielen Universitätsstädten einen erheblich größeren Bewegungsradius haben. Touristische Ausflüge oder Einkäufe gelten nicht als "triftiger Grund", wohl aber Arbeit oder ein Arzttermin. Zurzeit weisen etwa 70 Landkreise eine Inzidenz über 200 auf.
 

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Schulen und Kindertagesstätten sollen wie bislang weitestgehend geschlossen bleiben; hier gelten in den Ländern zum Teil unterschiedliche Regelungen. Die Ausnahmen für Abschlussklassen bleiben aber bestehen. Das Kinderkrankengeld soll zudem für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil sowie für Alleinerziehende für 20 zusätzliche Tage gewährt werden, verdoppelt sich also. Der Anspruch soll auch dann gelten, wenn sich Eltern zuhause um das Kindes zuhause kümmern muss, weil Schule oder der Kindergarten Corona-bedingt keine Betreuung anbieten, und nicht nur, wenn Eltern wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten können.

Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland bleibt die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung sowie zur Quarantäne bestehen. Es wird eine zusätzliche Testpflicht bei Einreise eingeführt. Als Risikogebiet gelten derzeit etwa Dreiviertel aller Staaten.
 

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Wie es im nächsten Monat weitergeht, ob der Lockdown verlängert, gelockert oder noch einmal verschärft wird, hängt von der Entwicklung der nächsten Wochen ab. Am 25. Januar sind Bund und Länder wieder zu Beratungen verabredet.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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