Nachwuchs-Wettbewerb

"Jugend forscht" trotzt den PISA-Ergebnissen

published: 27.12.2016

Noch nie nahmen so viele Jungforscherinnen am Wettbewerb Jugend forscht teil: 38,8 Prozent bedeuten eine Rekordmarke beim Mädchenanteil (Foto: bikeriderlondon/shutterstock.com) Noch nie nahmen so viele Jungforscherinnen am Wettbewerb Jugend forscht teil: 38,8 Prozent bedeuten eine Rekordmarke beim Mädchenanteil (Foto: bikeriderlondon/shutterstock.com)

Die Talentschmiede Jugend forscht ist weiterhin sehr attraktiv: Für die 52. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 12.226 junge Forscherinnen und Forscher angemeldet. Damit wurde eine Steigerung um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und bundesweit die zweithöchsten Anmeldezahlen seit der Gründung 1965 verzeichnet. Nur knapp verpasste man den Rekord aus der 49. Wettbewerbsrunde mit 12.298 Anmeldungen. Ein Rekordergebnis gibt es in der aktuellen Runde bei den Forschungsprojekten mit insgesamt 6.462 angemeldeten Arbeiten und einer Steigerung um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
 

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In der aktuellen Wettbewerbsrunde melden zehn Bundesländer Zuwächse bei den Anmeldezahlen: An der Spitze liegt das Saarland mit einer Steigerungsrate von 38,9 Prozent. Es folgen Hessen mit 21,1 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern mit 19,7 Prozent, Hamburg mit 19,5 Prozent und Thüringen mit 11,4 Prozent.

Jugend forscht Bundeswettbewerb 2016 Jugend forscht Bundeswettbewerb im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn vom 26.-29. Mai 2016 Jugend forscht Bundeswettbewerb 2016

Jugend forscht Bundeswettbewerb 2016


Für die 52. Runde haben sich insgesamt auch 4.740 Jungforscherinnen angemeldet. Der Mädchenanteil erhöhte sich damit auf die Rekordmarke von 38,8 Prozent. Noch nie in der Jugend-forscht-Geschichte beteiligten sich so viele Mädchen am Wettbewerb.
 

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Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Ende Januar 2017 zunächst bei einem der bundesweit 87 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie ihre Forschungsprojekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die besten Nachwuchswissenschaftler qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das 52. Bundesfinale vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen.

"Die herausragende Beteiligung in der 52. Wettbewerbsrunde beweist die große Attraktivität von Jugend forscht. Ganz besonders freuen wir uns über den Anmelderekord bei den Mädchen", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. "Unser Wettbewerb ist eine Marke, wenn es um individuelle Förderung und kreatives, forschendes Lernen geht. Den aktuellen PISA-Ergebnissen zum Trotz motiviert dieser Ansatz offenbar immer mehr Mädchen, sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und bei Jugend forscht mitzumachen."

[PA]

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