Studie

Social Media macht nicht unglücklich

published: 11.05.2019

Social Media hat kaum einen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit (Foto: Vasin Lee / Shutterstock.com) Social Media hat kaum einen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit (Foto: Vasin Lee / Shutterstock.com)

Knapp drei Stunden: So viel Zeit verbringt ein deutscher Teenager am Tag durchschnittlich in sozialen Netzwerken. Bei solchen Zahlen kommen immer wieder Sorgen auf, dass ein hoher Social-Media-Konsum unglücklich machen könne. Eine Studie der University of Oxford und Universität Hohenheim gibt nun Entwarnung: Die Nutzung sozialer Netzwerke und die persönliche Lebenszufriedenheit hängen kaum miteinander zusammen.
 

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Die Forscher verwendeten für die Studie einen langjährigen Datensatz. Gut 5000 Teenager gaben seit 2009 jedes Jahr an, wieviel Zeit sie in sozialen Netzwerken verbrachten und wie hoch ihre Lebenszufriedenheit jeweils war. Das Ergebnis ist relativ eindeutig: Die Social-Media-Nutzung und die Lebenszufriedenheit beeinflussen sich kaum gegenseitig. Die Forscher stellten nur ganz leichte Effekte fest. Bei höherem Social-Media-Konsum nahm die Zufriedenheit ganz leicht ab - doch die Zahlen bewegen sich in einem kaum relevanten Bereich.
 

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So lassen sich die Schwankungen in der Lebenszufriedenheit nur zu knapp einem Prozent mit der Social-Media-Nutzung erklären. Die Häufigkeit, mit der Jugendliche und Eltern das Abendessen teilten, habe laut den Forschern etwa gleich großen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit. Die Auswirkungen von Social Media auf Teenager bleiben natürlich weiterhin spannend - unglücklich macht Social Media aber wohl nicht.

[PA]

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