Coronavirus

Viele Bundesländer schließen die Schulen

published: 13.03.2020

Mehrere Bundesländer schließen wegen des Coronavirus ihre Schulen und Kindergärten (Foto: ffikretow@hotmail.com/Shutterstock.com) Mehrere Bundesländer schließen wegen des Coronavirus ihre Schulen und Kindergärten (Foto: [email protected]/Shutterstock.com)

Wegen der Verbreitung des neuartigen Coronavirus schließen viele Bundesländer ihre Schulen und Kindertageseinrichtungen. Nach dem Saarland und Bayern ergreifen auch Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachen und Berlin diese Maßnahme. In Nordrhein-Westfalen schließen ab Montag, 16. März, alle Schulen bis zu den Osterferien. Zudem dürfen Alten- und Pflegeheime nicht mehr besucht werden, wie Ministerpräsident Armin Laschet auf einer Pressekonferenz sagte. Auch in Bremen bleiben von diesem Datum an alle Schulen und Kindertagesstätten zu. Dies teilte der Senat am Freitag, 13. März, nach einer Sondersitzung mit. In Thüringen schließen die Schulen einen Tag später bis zum Ende der Osterferien. Dies gab Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Freitag bekannt.

In Hamburg bleiben die Schulen bis zum 29. März dicht. Zudem wird der Regelbetrieb in den Kitas eingestellt. Auch die Hochschulen sollen geschlossen werden. In Niedersachsen hat die Landesregierung entschieden, die Schulen vom 16. März an bis zum 18. April zu schließen. Dies gab Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am 13. März in der Landespressekonferenz bekannt. Auch Universitäten, Kitas und staatliche Museen bleiben dicht. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rief zudem dazu auf, die Zahl der sozialen Kontakte einzuschränken. Es gehe darum, Leben zu retten. Dies rechtfertige Einschnitte.
 

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Wie der Regierende Bürgermeister Berlin, Michael Müller, mitteilte, stellen die Schulen Kitas in Berlin von nächster Woche an stufenweise ihren Betrieb ein. Als Erstes machen in der Hauptstadt am Montag, 16. März, die Oberstufenzentren dicht. Ab demselben Tag bleiben in Bayern Schulen und Kindergärten landesweit bis nach Ostern zu. Außerdem schränkt der Freistaat das Besuchsrecht in Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern ein. Dies diene dem Schutz älterer Menschen, erklärte Ministerpräsident Markus Söder auf einer Pressekonferenz. Als erstes Bundesland hatte in der Nacht auf Freitag, den 13. März, das Saarland flächendeckend die Schließung aller Schulen und Kindergärten beschlossen. Die Staatskanzler verwies als Begründung auf die Lage des Saarlands als Grenzland. Hessen stellt seine Abiturienten wegen der Corona-Pandemie vom Unterricht frei. Die Regelung gilt vom 16. März bis zum Beginn der Osterferien am 6. April.




Die Schulen und Kitas in Sachsen bleiben vorerst geöffnet. Wie das Kultusministerium in Dresden mitteilte, werde der Betrieb nicht grundsätzlich eingestellt. Bei einem Krankheitsfall werde die betroffene Schule jedoch geschlossen. Dies ist schon vereinzelt der Fall.
 

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Mit den Schul- und Kita-Schließungen will man die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 verlangsamen. So soll einer Überlastung des Gesundheitssystems entgegengewirkt werden. Aktuelle Informationen zum Coronavirus findest du auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
 

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Veranstaltungen werden abgesagt, Betriebe entdecken das Homeoffice für sich oder schließen für kurze Zeit. Immer mehr wird darauf hingewiesen, dass man von großen Menschenmassen absehen sollte und auch vor dem Besuch von Kranken und Alten. Doch was macht man dann? Wenn man Zuhause bleiben muss? Zocken? Netflixen? Und wird das nicht irgendwann langweilig? Ohne Kollegen oder Freunde? Das fragt sich unser Social Media Team heute. Habt Ihr Ideen und Tipps? . . . __ #corona #coronavirus #covid19 #covid19news #coronavirusberlin #coronaberlin #covid #berlinerkulturleben #kulturinberlin #berlinkultur #virus #health #bln #blnbln #berlin #berlinberlin #365berlin #igersberlin #igersberlinofficial #berlinstamgram #freetime #freetimeideas #homeoffice #berliner #ideen #freizeit #zuhause #home

— berliner_zeitung March 12, 2020

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