Video-Interview

Work and Travel in Australien während Corona

published: 31.08.2020

Pointer-Reporterin Hanna hat Backpacker Michel Burmeister zu seiner Reise in der Corona-Pandemie befragt (Foto: privat/Montage: Public Address) Pointer-Reporterin Hanna hat Backpacker Michel Burmeister zu seiner Reise in der Corona-Pandemie befragt (Foto: privat/Montage: Public Address)

Nach dem Schulabschluss zieht es viele junge Menschen weg von ihrem Zuhause. Sie wollen die Welt erkunden und neue Länder kennen lernen. Eine der beliebtesten Möglichkeiten, ein Jahr im Ausland zu verbringen, ist Work and Travel. Nach dem Motto "So weit weg wie möglich" reisen unzählige Backpacker jedes Jahr nach Australien. Ebenso wie Michel Burmeister. Der 20-Jährige hat im Sommer 2019 sein Abitur gemacht und flog anschließend nach Sydney. "Überall gut gelaunte junge Menschen, die unbeschwert das Leben leben - das war Australien für mich. Frei sein, genießen und tun, was man möchte", sagt er. Doch dann begann die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Für Michel und alle anderen Backpacker hat sich dadurch vieles geändert. Darüber spricht er im Video-Interview mit Pointer-Reporterin Hanna.

Work & Travel in Australien trotz Corona? - Pointer fragt nach


In Australien gibt es keine einheitlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Bundesstaaten variieren in ihren Vorgaben stark. Viele Grenzen sind geschlossen. Das schränkt Backpacker extrem ein, deren Ziel es ja ist, möglichst viel vom Land zu erkunden. Sie stecken in ihren momentanen Aufenthaltsorten fest und können sich auch nur in dem jeweiligen Bundesstaat für Jobs bewerben. Michel erklärt: "Das Jobhunting findet auf einem ganz anderen Level statt als davor. Durch die Pandemie haben viele Australier ihre Arbeit verloren und sind der Meinung, dass wir Backpacker ihnen die Chancen auf eine Beschäftigung wegnehmen. Dazu kommt, dass alle Backpacker zurzeit arbeiten wollen, weil das Reisen kaum möglich ist. Ich habe Glück, dass ich einen sicheren Job gefunden habe."

Auch auf Reisende, die nach Hause wollen, wirken sich die Maßnahmen aus. So erzählt Michel: "Einer meiner Freunde hat sich einen Heimflug von Sydney aus gebucht. Momentan ist er aber in Melbourne und darf die Grenze mit dem Auto nicht überqueren. Deshalb musste er sich jetzt noch ein Flugticket von Melbourne nach Sydney kaufen." Reisepläne zu machen, ist laut Michel nicht mehr möglich. Das Leben als Backpacker habe sich zu stark verändert. Für seine weitere Reise gibt er folgendes Motto an: "Geduldig sein und das Beste draus machen. Man muss es spontan so genießen, wie es nun mal gerade ist, und hoffen, dass eines Tages das normale Backpacking Life zurückkehrt."
 

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Spaß am Leben

— michel.burmeister July 7, 2020

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[PA]

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