Cybermobbing

Tatort Internet

published: 14.09.2016

Viele Jugendliche haben schon Erfahrung mit Cybermobbing machen müssen (Foto: SpeedKingz/shutterstock.com) Viele Jugendliche haben schon Erfahrung mit Cybermobbing machen müssen (Foto: SpeedKingz/shutterstock.com)

Nicole und Stella machen sich im Netz über ihre Mitschülerin Lena lustig. Über den Fake-Account "Noah" schreiben sie der 16-Jährigen und gaukeln ihr vor, der erfundende Junge habe Interesse an ihr. Sie filmen Lena in einer peinlichen Situation und laden das Video anschließend im sozialen Netzwerk hoch. Das Mädchen wendet sich in ihrer Verzweiflung an Noah, hinter dem sich natürlich die beiden Täterinnen verbergen. Dies ist Teil der Handlung des Kinofilms "LenaLove", der am 22. September in den Kinos anläuft. Im Trailer bekommst du einen Eindruck davon, wie sehr Lena im Film unter dem Cybermobbing leidet.

LenaLove - Trailer (DE) LenaLove - Trailer (DE)

LenaLove - Trailer (DE)

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Wo fängt Cybermobbing an?

Zu Cybermobbing gehören absichtliches Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel. Oft werden die Betroffenen über einen längeren Zeitraum fertiggemacht. Meistens handeln die Täter anonym, aber Opfer und Täter sind einander oft bekannt, wie in Lenas Fall. Nicht selten machen sich Jugendliche mit Mobbing im Internet wegen Beleidigungsdelikten oder durch die Verbreitung von Fotos oder Filmen strafbar.


Wie häufig wird im Netz gemobbt?

Im Rahmen einer Jim-Studie 2014, bei der zwölf- bis 19-Jährige befragt wurden, gaben 38 Prozent an, dass eine Person aus ihrem Bekanntenkreis schon einmal mittels Internet oder Handy fertiggemacht wurde. Alle Altersgruppen sind davon gleichermaßen betroffen. Der CampusKompass der Techniker Krankenkasse zeigt zudem, dass auch fast jeder zehnte Student bereits Erfahrung mit Cybermobbing machte. Dabei waren Studierende, die laut Selbsteinschätzung sehr gestresst waren, mit 12 Prozent häufiger betroffen als Studierende, die sich nicht über Stress beklagten (7 Prozent).


Was tun gegen Cybermobbing?

Wenn du selbst von Cybermobbing betroffen bist, gibt es einige Seiten im Internet, wo du dir Hilfe holen kannst. Zum Beispiel bei klicksafe, Bündnis gegen Cybermobbing, Mobbing - Schluss damit oder juuuport. Mit dem Hashtag #IamLena trägst du die Message des Films "LenaLove" weiter und zeigst, dass auch du gegen Cybermobbing bist. Außerdem gibt es verschiedene Schulprojekte zu dem Thema. Mit der Aktion ""Mobbingfreie Schule - Gemeinsam Klasse sein!"" geht die Techniker Krankenkassen gegen (Cyber-)Mobbing an Schulen vor. Sie stellt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Ministerien der Bundsländer umfangreiches Material für Projektwochen zur Verfügung.




[PA]

Links

Die offizielle Website zum Film LenaLove
klicksafe
Bündnis gegen Cybermobbing
Mobbing - Schluss damit
juuuport
TK-Aktion Mobbingfreie Schule
Der TK-CampusKompass
Techniker Krankenkasse im Web

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