Ausbildungen

Immer mehr Azubis brechen ab

published: 05.04.2018

Jeder zweite Auszubildende zum Koch bricht seine Ausbildung ab (Foto: Phovoir/Shutterstock.com) Jeder zweite Auszubildende zum Koch bricht seine Ausbildung ab (Foto: Phovoir/Shutterstock.com)

Die Zahl der Menschen, die ihre Ausbildung abbrechen, steigt: Jeder Vierte schmeißt hin. Die Quote war laut der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) zuletzt in den frühen Neunzigerjahren so hoch wie heute. Die Zeitung beruft sich in ihrem Artikel auf den Entwurf für den Berufsbildungsbericht 2018, der der SZ vorliege. Das Bildungsministerium veröffentlicht jedes Jahr einen solchen Bericht.
 


Besonders extrem ist demnach die Zahl der Abbrecher bei angehenden Köchen, Restaurantfachkräften, Frisören und Sicherheitsfachkräften: In diesen Berufen hört jeder zweite Lehrling vorzeitig auf. Ganz anders bei angehenden Verwaltungsfachangestellten. Von ihnen brechen nur 4,1 Prozent die Berufsausbildung ab.
 


Woran liegt's? Laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ist das karge Gehalt ursächlich. Im von der SZ zitierten Bericht werden aber auch falsche Vorstellungen vom gewählten Beruf, mangelhafte Qualität der Ausbildung, fehlende Motivation der Azubis sowie schlechte Arbeitsbedingungen als Gründe genannt. Auch atypische Arbeitszeiten oder Konflikte mit Vorgesetzen führen demnach häufig zum Abbruch.
 





[PA]

Links

Zum Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ)

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung