Engagement

Tag des Ehrenamtes

published: 05.12.2016

Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes (Foto: Monkey Business Images/Shutterstock.com) Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes (Foto: Monkey Business Images/Shutterstock.com)

Bereits seit 40 Jahren wird er am 5. Dezember auf Beschluss der Vereinten Nationen (UN) begangen: der "International Volunteer Day", bei uns der "Internationale Tag des Ehrenamtes". Auf diese Weise möchte man den Beitrag ein wenig mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken, den allein in der Bundesrepublik Deutschland 14,36 Millionen Menschen leisten: freiwilliges, ehrenamtliches Engagement in Initiativen, Selbstverwaltungsgremien und Vereinen.
 

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Im Jahre 1794 gestand Preußen seinen Untertanen Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit zu: Man durfte sich zusammentun, um sich gemeinsam für eine (meistens gute) Sache zu engagieren. Über 200 Jahre später zählen wir in der Bundesrepublik über 620.000 Vereine: vom großen ADAC über große und kleine Sportvereine zu Selbsthilfe-, Naturschutz- und Hobbyvereinen wie dem legendären Kaninchenzüchterverband. Und wer sich gerne mal über die deutsche "Vereinsmeierei" mokiert, sollte bedenken: Ohne das ehrenamtliche Engagement so vieler Freiwilliger würde das sportliche Leben zum Erliegen kommen, bliebe so manches Feuer ungelöscht, würden Natur und Umwelt stärker Schaden nehmen.

Ehrenamt neben dem Studium - Pointer fragt nach Pointer-Reporterin Anne hat sich unter den Studierenden der Universität Hamburg umgehört: Welche Ehrenämter üben sie aus? Warum ist das Ehrenamt wichtig? Und kann es sogar Stress abbauen? Die Antw Ehrenamt neben dem Studium - Pointer fragt nach

Ehrenamt neben dem Studium - Pointer fragt nach


Auch das politische Leben ist von freiwilligem Engagement geprägt: Das fängt damit an, dass sich jemand freiwillig zur Klassensprecherin, zum Klassensprecher wählen lässt. Das geht weiter, wenn sich Studierende in Fachschaften und dem AStA engagieren. Und nicht selten findet man die Leute aus dem Schülerrat oder AStA später in politischen Parteien, Gewerkschaften oder den Selbstverwaltungsgremien von gesetzlichen Krankenkassen, der Rentenversicherung und gemeinnützigen Trägern wie beispielsweise dem Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Aber nicht nur Natur, Umwelt und die Gesamtbevölkerung profitieren davon, wenn sich 23 Millionen Deutsche ehrenamtlich engagieren. Wer sich freiwillig und unentgeltlich engagiert, gewinnt selbst dabei: Sicherheit im Auftreten, Kontakte, Freunde und Freude am eigenen Tun.

Schüler filmen Demokratie: Selbstverwaltung im Schülerrat und Verwaltungsrat Anna und Nelly, Schulsprecherinnen des Hamburger Wilhelm-Gymnasiums, unterhalten sich mit Dieter F. Märtens, dem alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Techniker Krankenkasse, über ihr Schüler filmen Demokratie: Selbstverwaltung im Schülerrat und Verwaltungsrat

Ehrenamtliches Engagement im Schülerrat und Verwaltungsrat


"Der Vorteil ist, dass man sich in seiner Persönlichkeit ganz anders entwickelt und dass man auch für das spätere Berufsleben, für das Leben insgesamt sehr viel gewinnen kann", sagt Dieter F. Märtens (80), der gerade jungen Menschen dazu rät, sich zu engagieren. Märtens weiß, wovon er spricht: In jungen Jahren half er 1959 dabei, in Bremen einen AStA zu gründen – über 50 Jahre später ist der mittlerweile 80-Jährige immer noch mehrere Tage im Monat ehrenamtlich unterwegs: als alternierender Vorsitzender im Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse und in drei weiteren Selbstverwaltungsgremien.
 

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Wer auch zu den über 14 Millionen Deutschen zählen will, die sich mit Freude ehrenamtlich engagieren, schaut sich einfach mal um in der Schule, der Uni, der Arbeitswelt oder bei den Freizeitaktivitäten: Unsere Umgebung ist voller Möglichkeiten.

Du kannst aber auch auf den Link unter diesem Text klicken...

Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Gymnasiallehrer (Deutsch, Geschichte, Philosophie), Journalist, Gelegenheits-Literat und Hobbykoch wurde in Oldenburg/Holstein geboren, studierte in Göttingen und ist seit seinem Referendariat bekennender Hamburg-Fan. In seiner Freizeit kocht er oder sitzt am Rechner, weil er nur schwer zwischen Hobby und Beruf unterscheiden kann.

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