Klima-Demo

Greta Thunberg spricht in Hamburg

published: 01.03.2019

Greta Thunberg auf der Schülerdemo in Hamburg (Foto: Mirko Hannemann/Public Address) Greta Thunberg auf der Schülerdemo in Hamburg (Foto: Mirko Hannemann/Public Address)

Schulstreik statt Klassenzimmer - Tausende Schüler lassen am Freitagvormittag, 1. März, in Hamburg die Schule sausen, um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. Bereits um 8.30 Uhr ist der Gänsemarkt brechend voll. Alle warten auf den Star: Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg nimmt zum ersten Mal an einer Demo in Deutschland teil. Mit ihrer eindrucksvollen Rede auf der UN-Klimakonferenz im Dezember 2018 im polnischen Katowice wurde die Schwedin weltberühmt.  

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Hamburger Schüler toben

Rund 4000 Schüler ziehen mit bunten Plakaten durch die Hamburger Innenstadt. Darauf stehen mit dickem Edding gemalte Botschaften wie "Save Our Planet! It's the only one" oder "Be Part of the Solution, not Part of the Pollution". Ihre Message ist deutlich: Der Klimawandel muss gestoppt werden! Für sie ist Greta ein Vorbild. Sie ist das Gesicht einer rasant wachsenden Bewegung. Gegen Ende des friedlichen Protestes hält Greta eine kurze Rede: "Ich bin stolz darauf, heute hier mit Euch in Hamburg zu sein. Zu lange schon sind die Politik und die Mächtigen damit durchgekommen, nichts gegen die Klimakrise zu tun. Aber wir werden dafür sorgen, dass sie damit nicht mehr davon kommen", so die Umweltschützerin.
 

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Streiken bis sich etwas ändert

Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt haben sich Greta Thunbergs Umwelt-Initiative "Fridays For Future" angeschlossen. In den vergangenen Tagen hat sie bereits an Kundgebungen in Brüssel, Paris und Antwerpen teilgenommen. An jedem Freitag demonstrieren auch in Deutschland immer mehr Jugendliche unter dem Motto #FridaysForFuture. Die Schulstreiks sollen so lange fortgesetzt werden, bis Schweden das Übereinkommen von Paris einhält - so Gretas erstes Ziel: Ihr Heimatland soll die Treibhausgas-Emissionen um 15 Prozent pro Jahr reduzieren.
Doch es geht längst nicht mehr nur um Schweden, sondern auch um Deutschland und die ganze Welt.
 

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Ihr diskutiert tatsächlich darüber, ob wir streiken dürfen. Dabei ist die Antwort auf diese Frage doch eindeutig: Wir dürfen nicht streiken. Wir müssen streiken! Diese Schüler*Innen und Studierende richten sich mit ihren #IchStreikeWeil - Botschaft direkt an die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Yvonne Gebauer und somit an alle Politiker*Innen, die unsere Streiks diskreditieren wollen!???? #WirBleibenLaut #FridaysForFuture #Klimaschutz

— fridaysforfuture.de February 24, 2019

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Greta kämpft seit ihrer Kindheit

Bereits seit ihrem achten Lebensjahr setzt sich Greta für den Klimaschutz ein. Denn da erfuhr sie erstmals von der durch die Menschen verursachten Erderwärmung. Und Greta handelte: Energieeinsparung, Veganismus und Flug-Verzicht waren der Anfang. Willensstark überzeugte sie ihre Familie von der Notwendigkeit dieser umweltschützenden Maßnahmen. Sie ist radikal - und anders. Daraus macht sie kein Geheimnis: Die Klimaaktivistin hat das Asperger-Syndrom. Menschen mit dieser Form von Autismus sind oft hochintelligent und sprachlich begabt. Sie neigen dazu, sich intensiv für bestimmte Themen zu interessieren. Greta selbst sagt, dass sie durch ihre Erkrankung die Welt aus einer anderen Perspektive sieht.
 

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Die Autorin: Anna Mohme

Die Autorin: Anna Mohme

Kaffee-Junkie, Yoga-Fan, Sonnen-Liebhaberin. Anna ist in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein zwischen Pferden und Heuhaufen groß geworden. Nach dem Abi packte sie das Fernweh. Nach einer Weltreise durch Australien, Neuseeland und Asien kehrte sie in ihre Geburtsstadt Hamburg zurück, um ihren Traum vom Journalismus zu verwirklichen. Für Pointer schreibt sie darüber, wie es nach der Schule weitergehen kann, über Reiseziele und leckere Rezepte.

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Links

Zur offiziellen Seite von "Fridays For Future"
Greta Thunberg auf Twitter

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