Sozialwahl 2017

"Ich will 35 Prozent!"

published: 02.05.2017

Wünscht sich eine hohe Wahlbeteiligung - Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski (l.) im Gespräch mit Pointer-Reporterin Julia (Foto: Public Address) Wünscht sich eine hohe Wahlbeteiligung - Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski (l.) im Gespräch mit Pointer-Reporterin Julia (Foto: Public Address)

Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, Präsidentschaftswahlen in Frankreich, Referendum in der Türkei und im Herbst schließlich die Bundestagswahl. Nahezu täglich wird uns in den Medien klargemacht: 2017 ist ein Jahr, in dem viel gewählt wird und damit wichtige Entscheidungen getroffen werden. Über diese Wahlen diskutieren Politiker in Talkshows, Meinungsforscher überhäufen uns mit Prognosen und Wahlplakate gehören zum Straßenbild.

Was ist die Sozialwahl? - Interview mit Rita Pawelski Pointer-Reporterin Julia hat die Bundesbeauftragte für die Sozialwahl 2017, Rita Pawelski, zu einem Interview getroffen. Im Gespräch erklärt sie, was die Sozialwahl ist, wer dort gewählt wird und Was ist die Sozialwahl? - Interview mit Rita Pawelski

Was ist die Sozialwahl? Interview mit Rita Pawelski


Doch 2017 findet eine weitere wichtige Wahl statt, die zu wenig Beachtung findet: die Sozialwahl 2017. Noch nie davon gehört? Kein Grund zur Panik, so geht es wohl den meisten von uns. Denn obwohl die Sozialwahl mit über 51 Millionen Wahlberechtigten die drittgrößte Wahl in Deutschland ist, so ist sie gerade bei den Jüngeren oft unbekannt.


Dabei handelt es sich bei der Sozialwahl keineswegs um eine unbedeutende Entscheidung. Durch sie erhalten Versicherte die Möglichkeit, ihre Vertreter in den Selbstverwaltungen vieler gesetzlicher Kranken- und Rentenversicherungen zu wählen. Diese Selbstverwaltungen entscheiden unter anderem, welche Zusatzleistungen eine Krankenkasse anbietet – zum Beispiel der Sportmedizinische Check, der von der Techniker angeboten wird. Damit hat diese Wahl eine hohe Bedeutung für das Gesundheitswesen in Deutschland. Für die Versicherten gibt es also keinen Grund zur Gleichgültigkeit.


Wie die Sozialwahl genau abläuft und warum es sich lohnt, daran teilzunehmen, hat uns Rita Pawelski, die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialwahl 2017, in einem Interview mit Pointer-Reporterin Julia verraten. Da die Versichertenvertreter in den Selbstverwaltungen ehrenamtlich arbeiten, haben wir mit ihr außerdem über die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement für die Gesellschaft gesprochen.

Die Autorin: Julia Müller

Die Autorin: Julia Müller

Julia kam 1998 in ihrer Lieblingsstadt Hamburg zur Welt, wuchs aber – idyllisch wie Heidi - in einem kleinen bayrischen Dorf am Rande der Alpen auf. Mittlerweile ist sie in die Hansestadt zurückgekehrt. Sie studiert Jura an der Bucerius Law School, hat aber auch einen Faible für Journalismus. Deswegen hat sie sich schon zu Schulzeiten bei der Jugendpresse engagiert. Ihre liebsten Hobbys sind Skifahren, Reisen und Tanzen. Was sie glücklich macht: Schokolade und Lachen mit Freunden.

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Links

Website der Sozialwahl 2017
Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Sozialwahl 2017

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