Mikro-Wohnungen für Studierende

Studentenbude 2.0

published: 24.08.2015

Für viele Studierende ein lästiges Thema: Umzug und Wohnungssuche. Ab 2018 soll sich deshalb einiges ändern – so der Plan der Bundesregierung (Foto: Africa Studio/Shutterstock.com) Für viele Studierende ein lästiges Thema: Umzug und Wohnungssuche. Ab 2018 soll sich deshalb einiges ändern – so der Plan der Bundesregierung (Foto: Africa Studio/Shutterstock.com)

Kaum etwas ist für Studenten so lästig wie die Wohnungssuche. Zu dunkel, blöde Mitbewohner und vor allem: zu teuer! Zudem wird der Wohnungsnotstand immer größer. Die Bundesregierung will mit einem neuen Förderprogramm nun Abhilfe schaffen und zumindest das Preis-Problem bekämpfen. Der Plan: Mikro-Wohnungen bauen. Aber wie soll das genau aussehen?


 
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Das große Glück auf wenig Quadratmetern

Um es Studierenden und Auszubildenden in Zukunft zu ermöglichen, preiswert und günstig zu wohnen, plant Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) ein großes Förderprogramm für den Bau von tausenden Kleinwohnungen. Dieses Förderprogramm soll Menschen unterstützen, die günstigen Wohnraum für junge Menschen schaffen – ab Herbst 2015 sollen all diese Bauprojekte 30 Prozent Zuschuss erhalten. 2016 soll mit dem Bau begonnen werden. Voraussetzung: Die Wohnungen müssen mindestens 22 Quadratmeter groß sein und die Warmmiete darf nicht mehr als 260 Euro betragen. Ausnahme: Metropolen, in denen die Grundstückspreise sehr hoch sind.
 

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Alles drin?

Die Wohnungen müssen einen sogenannten "Individualraum" von 14 Quadratmetern beinhalten sowie eine Küchenzeile und ein kleines Bad. Da sich auf diesem knappen Raum längst nicht alles unterbringen lässt, sollen zudem Gemeinschaftsräume gebaut werden. Auch eine WG-Variante der Mikro-Wohnung ist angedacht. Um die Wohnungen möglichst schnell und serienmäßig zu bauen, sollen sie in Modulbauweisen standardisiert angefertigt werden.
 

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120 Millionen Euro Förderung

Die Regierung unterstützt die Bauprojekte insgesamt mit rund 120 Millionen Euro – eine ordentliche Summe. Und es gibt auch schon ein Frist-Ende: Die Bauprojekte, die gefördert werden sollen, müssen bis Ende 2018 fertig sein. Wir müssen also gar nicht mehr so lange warten, bis wir die neuen Mikro-Wohnungen bestaunen können – und vielleicht ja sogar beziehen werden. Wir bleiben gespannt!

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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