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DEGAM-Kongressbericht

"Erlebnisreiche Tage"

published: 06.11.2015

Beim 49. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin fanden interessante Vorträge statt (Foto: DEGAM) Beim 49. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin fanden interessante Vorträge statt (Foto: DEGAM)

Am 16. September ging es für mich aus Hamburg in den Süden nach Italien zum 49. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Es ging um die "Bedeutung der Allgemeinmedizin: für Patient, Familie und Gesellschaft". Der Kongress fand vom 17. bis zum 19. September an der Freien Universität Bozen statt. Insgesamt haben 600 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Italien an diesem Kongress teilgenommen. Etwa 60 davon waren Studierende.

Der erste Kongresstag begann mit einer Eröffnungsveranstaltung, in der alle Teilnehmer herzlich willkommen geheißen wurden. Anschließend folgte ein gemütliches Get-together. Am Abend fand dann die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) statt. Da ich erst seit diesem Jahr Mitglied der DEGAM bin, war es für mich eine gute Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit und die Ziele der Gesellschaft zu gewinnen. Es wurden Themen wie das Blockpraktikum der Allgemeinmedizin besprochen, die mich als Studentin der Humanmedizin unmittelbar betreffen. Besonders interessante Diskussionen gab es u.a. zum Ausbau der Patientenversorgung an allgemeinmedizinischen Universitätsinstituten.

Stefanie Giese berichtet vom Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Bozen (Foto: privat)Stefanie Giese berichtet vom Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Bozen (Foto: privat)

Der zweite Kongresstag bot ein abwechslungsreiches Angebot aus Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen. Ein Höhepunkt war die Keynote Lecture von Prof. Richard Roberts aus Wisconsin: "Family doctors and health systems: better health, better value". Auch die Posterpräsentationen waren sehr interessant. Es wurden aktuelle Studienergebnisse präsentiert, z.T. auch von Studierenden. Ich freue mich schon darauf, im nächsten Jahr dann wahrscheinlich auch ein Poster zu den Studienergebnissen meines Doktorarbeitsthemas präsentieren zu können.

Nach dem wissenschaftlichen Programm folgte am zweiten Kongresstag schließlich der Festabend. Dieser fand im MUSEION, einem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, statt – aufgrund des angenehmen spätsommerlichen guten Wetters zum größten Teil draußen. Bei gutem Essen und Wein konnte man den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am letzten Kongresstag fanden noch einmal Workshops und Vorträge statt. Die drei Tage boten ein vielfältiges Programm. Neben den Veranstaltungen blieb aber auch noch Zeit, mit den anderen Studierenden die Stadt Bozen zu genießen. So bot die Fahrt mit der Rittner Seilbahn eine fantastische Aussicht.

Fazit: Der Drei-Länder-Kongress war mein erster DEGAM-Kongress. Er hat mir sehr gut gefallen. Ich habe drei erlebnisreiche Tage in Bozen verbracht. Es war ein gelungener Kongress mit interessanten Vorträgen, der gute Gelegenheiten bot, sich mit anderen Studierenden und Ärzten auszutauschen. Ich freue mich schon jetzt auf den Jubiläumskongress (den 50.) in Frankfurt im nächsten Jahr!

[Stefanie Giese]

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