Software-Tipps

Fesselnd präsentieren - so klappt`s

published: 13.11.2015

Die perfekte Präsentation: Jeder will sie halten, nur wenige schaffen es. Wir zeigen dir Programme, mit denen du deinen Vortrag spannend gestalten und Kommilitionen begeistern kannst (Foto: afkkafe/Shutterstock.com) Die perfekte Präsentation: Jeder will sie halten, nur wenige schaffen es. Wir zeigen dir Programme, mit denen du deinen Vortrag spannend gestalten und Kommilitionen begeistern kannst (Foto: afkkafe/Shutterstock.com)

Klick-Marathon, Animations-Albtraum, Textwüste – eine gute Präsentation zu erstellen ist gar nicht so einfach. Hinzu kommt diese doofe Nervosität, die die Stimme piepsig und das Gesicht rot werden lässt. Umso wichtiger ist es, eine tolle Präsentation dabei zu haben, die dich bei Blackouts oder Stimmbänderaussetzern rettet. Wir haben drei verdammt fancy Präsentations-Programme für dich ausprobiert. Diese Software bringt fernab von PowerPoint und Overheadprojektor frischen Wind in deinen Vortrag und begeistert das Publikum – egal, wie pupstrocken das Thema ist. Let's go!


1. Wenn's schnell gehen muss – "emaze"

Ups – morgen Präsentation und noch nichts gemacht? Gut, dass es das Tool "emaze" gibt. Hier lassen sich ohne großes Tamtam und Trallalla die schönsten Präsentationen erstellen. Man muss sich an keine komplizierte Bedienung gewöhnen, sondern kann sofort loslegen. Es gibt tolle Vorlagen, besonders in 3D, die extrem hochwertig aussehen und nur noch beschrieben werden müssen. Auch die visuellen Effekte sind nicht von schlechten Programmierer-Eltern. Diagramme erstellen, Videos oder Bilder einfügen – alles ist super einfach möglich und lässt keinen Wunsch offen. Wer gern einige Extra-Funktionen hätte, kann upgraden – bei 9 Euro im Monat geht's los.


2. Für mehr OMG und WOW – "PowToon"

Schon mal bei einem Cartoon eingeschlafen? Nö, ist ja auch unterhaltsam. Das haben sich auch die Erfinder von "PowToon" gedacht – und schwups eine Software entwickelt, die Cartoon und Präsentation miteinandner kombiniert. Herausgekommen ist ein Programm, das unglaublich liebevolle Cartoon-Vorlagen liefert, um Präsentationen visuell zu unterstützen. Es gibt animierte Figuren, die etwas erklären (z.B. einen süßen Opa mit grünem Hipster-Pullunder), tolle Hintergründe und vieles mehr. So können nicht nur Videos entstehen, sondern ganze Geschichten erzählt werden. WOW-Momente garantiert.


 
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Zwar muss man sich erstmal in das Programm einarbeiten – doch die Mühe lohnt sich, echt! Kurze Tutorials helfen beim Einstieg. "PowToon" gibt es kostenlos, dann aber leider ohne Download-Möglichkeit und einer maximalen Länge von fünf Minuten. Wer mehr braucht, bekommt die Pro-Version für 20 Euro monatlich. Vielleicht findest du ja Kommilitonen, die sich einen Account teilen würden. Eins ist auf jeden Fall garantiert: Deinen Vortrag wird niemand mehr mit Schnarchen stören.


3. Der Allrounder – "Prezi"

Wohl eine der bekannteren PowerPoint-Alternativen – und das völlig zurecht. "Prezi" ist ein für Studierende kostenloses Tool, das dem Nutzer alle Freiheiten lässt. Egal, ob minimalistische Präsentation vor weißem Hintergund oder kreatives Zoom-Pfeil-Animations-Feuerwerk. Whatever you like. Bilder und Videos kann man ganz easy aus dem Internet einbinden. Es gibt zahlreiche Vorlagen – man kann aber auch eigene Kunstwerke bauen. Bloß aufpassen: Weniger ist manchmal mehr, logo. Das gilt bei "Prezi" vor allem für die animierten Übergänge. Da kann einem bei der Präsentation schnell schwindelig werden. Trotzdem: tolles Tool mit vielen Möglichkeiten. Nur eins ist unmöglich: Die Kommilitonen langweilen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Du möchtest noch mehr herumexperimentieren, animieren und entdecken? Dann klick dich doch auch durch folgende Präsentations-Tools: "bunkrapp", "Deckset" , "Haiku Deck" und "Zoho Show".

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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