6220 Studierende haben Fragen zu ihrem Studium, Zukunftsängsten und Berufsvorstellungen beantwortet (Foto: Dragon Images/Shutterstock.com)Literaturrecherche, Argumentation, Konzeption - wer Geistes- oder Sozialwissenschaften studiert, muss einiges können. Auch Vorurteile aushalten. (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock.com)Valerie hat Tipps für lustige Gesellschaftsspiele (Foto: Valerie Herrmann/Public Address)Patrick stellt dir in seinem neuen Vlog zehn überraschende Studiengänge vor (Foto: Patrick Kern/Public Address)Pointer-Vloggerin Valerie gibt Tipps, wie sich in den Semesterferien Geld verdienen lässt (Foto: Valerie Herrmann/Public Address)Die wohl schlauste Alternative zu Netflix: TED Talks. In kurzen Clips reden Menschen aus aller Welt über Themen aus aller Welt (Foto: KieferPix/Shutterstock.com)Was tun, wenn du deinen Wunsch-Studienplatz nicht bekommst? Pointer-Vlogger Patrick hat einen Rat für dich (Foto: Patrick Kern/Public Address)

"Gehaltsreport 2016"

Das verdienen Studenten später

published: 01.03.2016

Geld macht nicht glücklich - oder doch? Wer später viel verdienen will, sollte bei der Wahl des Studienganges nichts dem Zufall überlassen (Foto: oneinchpunch/Shutterstock.com) Geld macht nicht glücklich - oder doch? Wer später viel verdienen will, sollte bei der Wahl des Studienganges nichts dem Zufall überlassen (Foto: oneinchpunch/Shutterstock.com)

Dagobert Duck würde heute sicherlich Medizin studieren - oder doch eher Jura? Die Online-Jobbörse StepStone hat ihren "Gehaltsreport 2016" veröffentlicht. Im Herbst 2015 wurde dazu eine Online-Befragung unter 50.000 Fach- und Führungskräften zum Thema Gehalt durchgeführt. Mit welchem Bildungsabschluss verdient man am meisten? Welcher Studiengang bringt das große Geld und hat der Wohnort nach dem Studium einen Einfluss auf das Gehalt? Pointer hat für dich die spannendsten Infos des Gehaltsreports auf einen Blick.


Gehälter nach Studiengängen

An erster Stelle stehen die Mediziner und Zahnmediziner mit einem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt von 64.110 Euro. Auf dem zweiten Platz folgen die Rechtswissenschaftler mit 63.901 Euro vor den Ingenieuren mit 62.995 Euro. Am wenigsten Geld verdienen später die Geschichts- und Kulturwissenschaftler mit 43.243 Euro sowie die Designer mit 41.702 Euro. Das Schlusslicht bilden die Absolventen der Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik mit 41.004 Euro. Damit verdienen die Mediziner im Schnitt ganze 20.000 Euro mehr als Erziehungswissenschaftler.

Hier die vollständigen Übersicht:
Medizin und Zahnmedizin — 64.110 Euro
Rechtswissenschaften — 63.901 Euro
Ingenieurwissenschaften — 62.995 Euro
Wirtschaftsinformatik — 62.382 Euro
Wirtschaftsingenieurwesen — 62.231 Euro
Mathematik und Informatik — 61.929 Euro
Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Pharmazie, Physik) — 60.402 Euro
BWL, VWL, Wirtschaftswissenschaften — 58.871 Euro
Psychologie — 55.474 Euro
Politik- und Sozialwissenschaften — 50.925 Euro
Lehramt — 50.734 Euro
Architektur — 50.685 Euro
Geowissenschaften — 48.901 Euro
Philosophie und Geisteswissenschaften — 45.994 Euro
Geschichts- und Kulturwissenschaften — 43.243 Euro
Design — 41.702 Euro
Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik — 41.004 Euro


Gehälter nach Bildungsabschlüssen

Führt Fleiß wirklich zu Reichtum? StepStone hat neben den Studiengänge auch erhoben, welchen Einfluss der Bildungsabschluss auf das Gehalt hat. Verdienen Masterstudenten später tatsächlich mehr als ihre Bachelorkommilitonen? Mit einem Bruttojahresgehalt von durchschnittlich 65.708 Euro verdienen die Absolventen mit einer Promotion deutlich am meisten. Mit fast 7.000 Euro Unterschied folgen die Absolventen mit dem 2. Staatsexamen — sie verdienen 58.736 Euro. Masterabsolventen verdienen durchschnittlich 56.165 Euro, diejenigen mit einem Bachelorabschluss folgen ihnen mit 55.585 Euro dicht. Einen großen Unterschied scheint es hier also nicht wirklich zu geben. Und ja, fleißig sein lohnt sich: Mit Masterabschluss verdient man im Schnitt 28 Prozent mehr als mit Abitur.

Hier die vollständigen Übersicht:
Promotion — 65.708 Euro
2. Staatsexamen — 58.736 Euro
Approbation — 57.815 Euro
Diplom Uni, Master, Magister — 56.165 Euro
Diplom FH, Bachelor — 55.585 Euro
Staatsexamen — 49.529 Euro
Meister, Fachwirt — 48.601 Euro
Hochschulreife, Abitur — 43.980 Euro


In Hessen wird man am reichsten

Wo muss man eigentlich wohnen, um reich zu werden? Laut StepStone ganz klar in Hessen. Dort verdient man pro Jahr durchschnittlich 57.002 Euro, dicht gefolgt von Bayern mit 56.801 Euro und Baden-Württemberg mit 55.604 Euro. Wer das große Geld sucht, sollte nach dem Studium besser nicht nach Sachsen-Anhalt ziehen. Dort ist das Gehalt mit durchschnittlich 37.401 Euro am geringsten. Und für alle Hipster oder die, die es mal werden wollen: In Berlin verdient man pro Jahr durchschnittlich 42.865 Euro. Auch interessant: Das Bruttodurchschnittsgehalt einer Fach- und Führungskraft in Deutschland liegt bei 52.000 Euro.

Den gesamten "Gehaltsreport 2016" von StepStone mit allen weiteren Ergebnissen und Infos zu den einzelnen Branchen findest du hier.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

Mehr

Höchstens 59 Kilometer zur nächsten Hochschule
Und täglich grüßt die Prokrastination
Bye-bye, Forschungs­gelder

Links

Der StepStone "Gehaltsreport 2016" im Web
Die Online-Jobbörse StepStone im Web

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung