Studentische Selbstverwaltung

Das macht der Fachschaftsrat

published: 23.04.2016

Der Fachschaftsrat ist die Interessenvertretung eines Studiengangs (Foto: Rawpixel.com/Shutterstock.com) Der Fachschaftsrat ist die Interessenvertretung eines Studiengangs (Foto: Rawpixel.com/Shutterstock.com)

Die Vertretung der Studierenden

An deutschen Hochschulen hat meist jeder Studiengang seinen eigenen Fachschaftsrat. Dieser repräsentiert die Interessen der Studierenden gegenüber dem jeweiligen Institut und ist formal die Selbstverwaltung der Studierendenschaft.

Genau wie Studierendenparlament und AStA ist auch jeder Fachschaftsrat demokratisch legitimiert. Die Mitglieder werden per Listenwahl entweder jedes Semester oder alle zwei Semester gewählt und bilden gemeinsam die jeweilige Fachschaft. Innerhalb des Fachschaftsrats, oft mit FSR abgekürzt, gibt es on der Regel einen oder mehrende Vorsitzende. Außerdem werden Ämter vergeben, beispielsweise in den Aufgabenbereichen Finanzen oder Kommunikation.


Meist treffen sich die Mitglieder des FSR wöchentlich oder alle zwei Wochen, um aktuelle Dinge zu besprechen und Projekte zu planen. Aufrgund der finanziellen Unterstützung durch Institut und/oder AStA verfügt der FSR über ein bestimmtes Budget. Dessen Höhe hängt in der Regel mit der Anzahl der Studierenden zusammen. Das Geld wird meist dazu genutzt, unterschiedliche Veranstaltungen und Events durchzuführen. Meist organisieren die Fachschaften die Studiengang-Partys und auch die Einführung- bzw. Orientierungswoche zu Semesterbeginn. Dazu können sich die Fachschaftsräte auch zusammenschließen.


Gleichzeitig vermittelt der FSR zwischen Studierenden und Institut und ist somit Ansprechpartner sowohl für die Studierenden als auch für die Dozenten und Mitarbeiter des Instituts. Manche Fachschaften engagieren sich auch hochschulpolitisch, indem sie sich als Liste für die StuPa-Wahl aufstellen lassen oder mit dem AStA zusammenarbeiten. Wenn du Lust hast, dich in deinem FSR zu engagieren, stelle dich bei der nächsten Wahl auf! Diese ehrenamtliche Tätigkeit macht sich nicht nur gut auf dem Lebenslauf, sondern verschafft dir zudem einen guten Kontakt zu vielen Bereichen deines Instituts, wie Dozenten und Kommilitonen aus anderen Semestern.


 
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[Max Gilbert]

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