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Frankreich

Doktortitel für 91-Jährige

published: 17.03.2016

Ob diese unbekannte Seniorin gerade aus der Uni kommt? Unwahrscheinlich. Aber die 91-jährige Colette Bourlier hat gerade ihre Doktorarbeit mit Auszeichnung bestanden (Foto: Marco Antonio/Shutterstock.com) Ob diese unbekannte Seniorin gerade aus der Uni kommt? Unwahrscheinlich. Aber die 91-jährige Colette Bourlier hat gerade ihre Doktorarbeit mit Auszeichnung bestanden (Foto: Marco Antonio/Shutterstock.com)

Weißes Haar, Gehhilfe, 91 Jahre alt – die Französin Colette Bourlier ist zugegeben nicht die typische Studentin. Was sie aber vor allem aus der Masse herausstechen lässt, ist ihre Doktorarbeit: Für die hat sie nämlich sage und schreibe 30 Jahre gebraucht. Kein Witz. Aber juhu: Seit dem 15. März gibt es endlich ein Happy End – die Doktorarbeit ist bestanden. Mit Auszeichnung sogar.


Eine außergewöhnliche Studentin

Die Dissertation der Super-Omi trägt den Titel "Einwanderer als Arbeiter in Besançon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts" und hat ihren Professor Serge Ormaux zutiefst beeindruckt. Bei noch keinem seiner Studenten zuvor habe er ein so umfangreiches und detailliertes Fachwissen gesehen. Die 30 Jahre Arbeit scheinen sich also durchaus gelohnt zu haben.

Das Fertigstellen der Arbeit habe sich deshalb über Jahre erstreckt, so die frischgebackene Dr. Bourlier, da sie immer wieder Pausen zwischendurch gebraucht habe. Zum Vergleich: In Frankreich dauert das Erlangen eines Doktortitels durchschnittlich drei Jahre. Doch davon hat sich die Rentnerin nicht stressen lassen – gut so! Ihre Geschichte macht nicht nur allen Älteren Mut zum Seniorenstudium, sondern sendet noch eine ganz andere Message: Mach das, worauf du Bock hast – ist doch egal, was die anderen denken. Danke dafür, Dr. Bourlier.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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