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Wohnen

Berliner Studenten haben mehr Platz

published: 18.04.2016

Die Studentenzimmer in Berlin sind im Schnitt größer als in Hamburg, wo der Quadratmeterpreis höher liegt (Foto: Photographee.eu/Shutterstock.com) Die Studentenzimmer in Berlin sind im Schnitt größer als in Hamburg, wo der Quadratmeterpreis höher liegt (Foto: Photographee.eu/Shutterstock.com)

Wohnen wird immer teuerer. Das ist eine Binsenweisheit – besonders für Studierende. Zum Start des Sommersemesters haben bestimmt viele Studienanfänger geschluckt, als sie mit der Wohnungssuche anfingen. Dabei variieren die Mietkosten im Städtevergleich stark. Dies zeigen die Daten von "Studenten-WG.de", die "Studis Online" analysiert hat und dabei auch die Zimmergröße berücksichtigte.


Das Ergebnis: In Berlin haben Studis mit einer durchschnittlichen Zimmergröße von 21,2 Quadratmeter im Schnitt fast vier Quadratmeter mehr zur Verfügung als in Hamburg. Das größere Zimmer geht auch ins Geld: Berlin landet mit 386 Euro auf Platz fünf der durchschnittlichen Gesamtmiete, obwohl die Hauptstadt bei einem Quadratmeterpreis von 18,21 Euro nur auf Platz 17 kommt. Noch mehr Platz als in Berlin gibt es für Studierende nur in Passau mit 21,5 Quadratmetern. Bescheidener leben müssen Studierende in den ostdeutschen Städten Rostock (16,7), Jena (16,4) und Greifswald (16,1). Auch in Tübingen geht es auf 17,1 Quadratmetern eher eng zu.

Schaut man sich den Quadratmeterpreis an, so führt München mit 26,30 Euro, gefolgt von Hamburg mit 23,70 Euro und Frankfurt mit 23,0 Euro. Auffällig ist der sechste Platz für Konstanz. Während die ersten fünf Plätze von Großstädten belegt sind, hat die Stadt am Bodensee mit 85.000 Einwohnern einen stolzen Quadratmeterpreis von 20,10 Euro.


Am Ende zählt für Studierende der Gesamtpreis pro Zimmer. München bleibt hier 2015 mit 492 Euro pro WG-Zimmer absoluter Spitzenreiter. Es folgen Frankfurt/Main (425 Euro), Hamburg (413 Euro), Köln (390 Euro) und Berlin (386 Euro). Die Zeiten, in denen Berlin günstig war, sind also endgültig vorbei. Das günstige Ende stellen kleinere Städte außerhalb der Ballungszentren und die Städte aus dem Osten. Im sächsischen Freiberg kosteten WG-Zimmer 2015 nur 220 Euro, in Chemnitz 226 Euro. Günstigste Stadt aus dem Westen war Hildesheim mit 263 Euro pro Zimmer.

[PA]

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