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Benehmen im Alltag

Sind gute Manieren out?

published: 31.07.2007

Keine Angst - in die Verlegenheit, einen formvollendeten Handkuss geben zu müssen, werdet ihr heutzutage kaum kommen  (Foto: Public Address) Keine Angst - in die Verlegenheit, einen formvollendeten Handkuss geben zu müssen, werdet ihr heutzutage kaum kommen (Foto: Public Address)

Krawumm!!! Die Tür ist zu. Und das direkt vor Alexas Nase. Nicht, dass sie altmodisch wäre, aber ein bisschen mehr Höflichkeit hätte sie sich doch von ihrem Begleiter gewünscht. Vielleicht hätte sie so etwas schon ahnen können, weil sie während der Unterhaltung ständig auf das zerkaute Essen in seinem Mund schauen konnte. Und was heißt eigentlich "Unterhaltung"? Eigentlich hat er ja ununterbrochen von sich geredet...

Gute Manieren sind nicht etwas für Spießer und alte Leute?. Ob im Job oder Privatleben: Wer sich nicht benehmen kann, ist für andere schnell abgehakt. Neben selbstverständlichen Umgangsformen, die jedem geläufig sein sollten, gibt es eine Reihe von Regeln, die nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind.

"Du, Herr Schulz..."
Im Zweifel hängt von einer höflichen, korrekten Begrüßung der gute erste Eindruck ab. Gerade im Vorstellungsgespräch oder bei Geschäftsessen fühlt man sich oft sicherer, wenn man die grundlegenden Regeln beherrscht. Es grüßt generell die Person, die einen Raum zuletzt betritt. In einem Vorstellungsgespräch etwa sollte der Bewerber also "Guten Tag" sagen, dann aber darauf warten, dass der Personalchef ihm die Hand reicht, denn der Ranghöhere entscheidet, ob er seinem Gegenüber die Hand geben will.

Trifft man Kollegen oder Geschäftspartner, ist es Sitte, bei der ersten Begegnung nicht nur Vor- und Nachnamen, sondern auch die Aufgabe innerhalb des Betriebes zu nennen, wobei der Rangniedere zuerst dem Ranghöheren vorgestellt wird. Ob geduzt oder gesiezt wird, hängt meist vom Usus des Betriebes ab. Es kommt durchaus vor, dass hier der Vorname mit der förmlicheren Anrede "Sie" kombiniert wird. Wie auch im privaten Umfeld ist es der Höhergestellte, bzw. der Ältere, der zuerst das "Du" anbieten darf.

Small Talk - Pläuschchen mit Fallen
Viele Menschen hassen Small Talk von ganzem Herzen. Oft scheitern sie schlicht an der alles entscheidenden Frage: Worüber rede ich bloß? Sind bestimmte Informationen über den Gesprächspartner bekannt, hilft es, sich schon vorher ein paar passende Themen zurecht zu legen. Am besten wählt man Bereiche aus, mit denen das Gegenüber sich auskennt. Dabei ist es aber wichtig, denjenigen nicht auszufragen oder zu belehren.

In spontanen Situationen mit Unbekannten kann in der Regel immer auf ein paar dankbare Themen zurückgegriffen werden. Dazu gehören die Frage nach dem Reiseweg, Äußerungen über das Wetter oder aktuelle Themen aus den Medien. Eher problematisch sind persönliche Fragen, politische Äußerungen oder religiöse Statements, da sie einen Fremden schnell in Bedrängnis bringen könnten. Einen guten Eindruck hinterlassen die Menschen, die Positives erzählen und anderen interessiert zuhören.

Handyfreie Zonen
Fast jeder ist heutzutage im Besitz eines Handys. Mannigfaltige Klingeltöne, Designs und sonstige Gimmicks haben die Mobiltelefone zum individuellen Aushängeschild der Persönlichkeit gemacht - meinen zumindest viele.

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