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Neues Waffengesetz in Texas

Mit der Pistole zur Uni

published: 02.08.2016

In Texas darf die Pistole jetzt mit zur Uni (Foto: Constantine Pankin/shutterstock.com ) In Texas darf die Pistole jetzt mit zur Uni (Foto: Constantine Pankin/shutterstock.com )

Stell dir vor, du läufst durch die Uni, sitzt in einer Vorlesung oder in der Mensa. Alles wäre wie immer, mit einer Ausnahme: Jeder auf dem Gelände darf eine Waffe dabei haben. Beängstigend, oder? In Texas ist gerade das "Campus-Carry-Gesetz" in Kraft getreten, das genau das erlaubt. Jeder auf dem Campus, sofern er mindestens 21 Jahre alt ist, darf seit dem 1. August eine Waffe mit sich führen. Damit ist Texas bereits der achte US-Bundesstaat, der das "gun carrying" an öffentlichen Universitäten erlaubt.

Selbstverteidigung?

Das umstrittene Gesetz wurde bereits letztes Jahr von der rebublikanischen Mehrheit im Parlament beschlossen. Es gilt an allen 14 staatlichen Universitäten in Texas. Private Universitäten sind nicht daran gebunden. Die texanische Regierung und Waffenbefürworter rechtfertigen den Gesetzesbeschluss mit der Möglichkeit, sich bei einem Angriff selbst verteidigen zu können. Vor allem soll die neue Regelung Amokläufer abschrecen.

Zumindest dürfen die erlaubten Pistolen und Revolver weiterhin nicht offen, sondern nur verdeckt getragen werden. Außerdem ist es den Universitäten gestattet, waffenfreie Zonen einzurichten. Dass das Campusgelände so sicherer werden soll, ist für Studierende in Deutschland eher schwer nachzuvollziehen. Vielleicht überlegt sich der eine oder andere jetzt sogar, ob das Auslandssemester in Texas noch in Frage kommt.


Trauriger Jahrestag

Bemerkenswert am neuen Gesetz ist der gewählte 1. August für das Inkrafttreten. Auf den Tag genau vor 50 Jahren erschoss der Architekturstudent Charles Whitman bei einem Amoklauf an der Universität von Texas 14 Menschen. Bleibt zu hoffen, dass sich eine solche Bluttat durch oder trotz des neuen Waffengesetzes nicht wiederholt.



[Anne Harnischmacher ]

Links

Campus-Carry im Überblick

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