In Texas darf die Pistole jetzt mit zur Uni (Foto: Constantine Pankin/shutterstock.com )Pointer verrät dir, wer sich über die BAföG-Erhöhung freuen kann (Foto:  zimmytws/shutterstock.com)(Foto: Africa Studio/Shutterstock.com)Drittmittel kommen aus der Privatwirtschaft und aus öffentlichen Forschungsförderungen (Foto: Atstock Productions/Shutterstock.com)Der akademische Feiertag einer Hochschule wird "Dies Academicus" genannt <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-765652p1.html?cr=00&pl=edit-00">taoty</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a>Die toskanische Metropole Florenz ist unter den fünf Lieblingsstädten von Pointer-Vloggerin Valerie (Foto: Nattee Chalermtiragool/Shutterstock.com)Wie werden europäische und britische Hochschulen nach dem Brexit kooperieren? (Foto: Andresr/Shutterstock.com)

Neue Gehaltsstudie

Lohnt sich die Lernerei?

published: 03.08.2016

Uni-Abschluss = hohes Gehalt? Nicht immer. Pointer hat die Ergebnisse einer neuen Studie für dich (Foto:  wavebreakmedia/shutterstock.com) Uni-Abschluss = hohes Gehalt? Nicht immer. Pointer hat die Ergebnisse einer neuen Studie für dich (Foto: wavebreakmedia/shutterstock.com)

Zum Studentenleben gehören neben vielen Vorzügen jahrelanges Pauken, Hausarbeitenschreiben und Hörsaalbankdrücken. Weil es hoffentlich nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die eingelegten Nachtschichten einmal auszahlen. Denn wie heißt es so schön: Je höher der Abschluss, desto höher das Gehalt. Das stimmt auch meistens. Wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, trifft das allerdings nicht immer zu. In manchen Branchen verdienen Akademiker weniger als Facharbeiter. Für die Studie wurden die Lebenseinkommen unterschiedlich qualifizierter Beschäftige in 36 Berufsgruppen genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die Einkommen verschiedener Branchen unterscheiden sich erheblich.

Zum Überblick

Beschäftige in Akademiker-Jobs verdienen in ihrem Erwerbsleben im Durchschnitt circa 2,4 Millionen Euro brutto. Beschäftigte in Helferjobs gut 1,1 Millionen Euro brutto, Fachkräfte knapp 1,5 Millionen Euro und Fachkräfte auf Meister- oder Technikerniveau brutto etwa 2,0 Millionen Euro. Akademiker in medizinischen Gesundheitsberufen verdienen brutto mehr als 2,8 Millionen Euro in ihrem Leben. Ebenfalls zu den Bestverdienern gehören Ingenieure und andere Absolventen in Forschungs-, Entwicklungs- und Konstruktionsberufen.


In der Lebensmittelindustrie fallen die Gehälter für Akademiker eher mager aus. Hier liegt das Einkommen im Schnitt nur bei 1,3 Millionen. Das ist weniger als so mancher Hilfs- oder Facharbeiter aus anderen Branchen bekommt. Zum Beispiel werden in Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufen Fachkräfte mit fast 2,2 Millionen deutlich höher bezahlt. Nur knapp auf die Lebensmittelindustrie folgen niedrige Akademiker-Gehälter in Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen mit weniger als 1,5 Millionen Euro. Getoppt werden können auch sie durch Fachkraft-Tätigkeiten im Bereich Finanzdienstleistungen, Rechnungswesen und Steuerberatung. Hier liegt ein durchschnittliches Einkommen im Erwerbsleben bei mehr als zwei Millionen Euro.


Die richtige Wahl treffen

Bevor man sich also für einen Studiengang entscheidet, sollte man sich über Verdienstmöglichkeiten informieren und sich fragen ob sich Studieren im eigenen Fall wirklich lohnt. Viel wichtiger, als nur auf das Geld zu schauen ist es aber vielleicht auch, seinen Interessen und Fähigkeiten nachzugehen - und in letzter Instanz auf das Bauchgefühl zu hören.

[Anne Harnischmacher]

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung