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US-Wahlen

Elite-Studenten gegen Trump

published: 10.08.2016

Republikanische Studenten der Elite-Universität Harvard verweigen dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump ihre Unterstützung (Foto: a katz / Shutterstock.com) Republikanische Studenten der Elite-Universität Harvard verweigen dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump ihre Unterstützung (Foto: a katz / Shutterstock.com)

Der republikanische Elite-Nachwuchs aus Harvard spricht sich öffentlich gegen Donald Trump aus. Zum ersten Mal seit 128 Jahren verweigert die älteste Studentenorganisation "Harvard Republican Club" einem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner ihre Unterstützung. Das gaben die Mitglieder des Klubs über Facebook bekannt.


In ihrem Statement distanzieren sich die Harvard-Republikaner deutlich von Trump. Sie schreiben etwa, dass Trumps Äußerungen grundsätzlich ihren Werten als Amerikaner widersprächen und beklagten seine rassistische und frauenfeindliche Rhetorik. "Ronald Reagan würde sich für Donald Trump schämen", sagten die Studierenden und fügten "Wir tun es auch" hinzu. Trump gefährde die Sicherheit der USA und sei charakterlich nicht geeignet, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Außerdem forderten die Studenten andere Universitätsgruppen und Republikaner auf, sich ebenfalls von dem Milliardär abzuwenden.


Damit hat Trump in nur kurzer Zeit weitere Republikaner gegen sich aufgebracht. Auch die Parteiführung war bereits über sein Verhalten, besonders in den letzten Wochen, erbost. Der Präsidentschaftskandidat hatte sich abfällig über die Eltern eines gefallenen muslimischen US-Verteranen geäußert und in einem anderen Zwischenfall bei einer Wahlkampfrede ein schreiendes Baby aus dem Saal verbannt. Auch seine Aussage, er habe schon immer den militärischen Orden Purple Heart haben wollen, als ein US-Verteran ihm seinen schenkte, sorgte für Entsetzen. Das Purple Heart steht nämlich für Verwundung im Einsatz.


All dies hat zu weniger Rückhalt in Trumps Partei geführt, wie das Beispiel der Harvard-Studenten zeigt. Auch andere Republikaner, wie zum Beispiel der ehemalige CIA-Direktor Michael Hayden, haben bekannt gegeben, dass sie Donald Trump nicht wählen werden. Laut den Umfragewerten liegt er momentan bei 40,1 Prozent hinter Hillary Clinton, die auf 47,6 Prozent käme.









[PA]

Links

Die Umfragewerte zur Präsidentschaftswhl in den USA

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