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Semesterstart

Neuer Wohnungs-Wahnsinn

published: 29.09.2016

Für viele Studierende wird es ein immer längerer und schwererer Weg, bis sie die Kartons packen und die erste eigene Bude beziehen (Foto: Jakub Zak/shutterstock.com) Für viele Studierende wird es ein immer längerer und schwererer Weg, bis sie die Kartons packen und die erste eigene Bude beziehen (Foto: Jakub Zak/shutterstock.com)

Vielleicht bist du gerade Ersti und hast eine schweißtreibende Wohnungssuche hinter dir. Endlich hast du etwas gefunden, was aber mehr Kompromiss als Traumwohnung ist. Und vielleicht kommst du dir doof vor, denn letztes Jahr haben Freunde von dir nicht solche Probleme gehabt, eine Bleibe fürs Studium zu finden. Oder du kennst jemanden, dem es so geht. Das liegt aber keineswegs an dir, oder daran, dass junge Leute unfähig wären, etwas Gutes zu finden. Denn wie das "Hochschulstädte-Scoring 2016", eine Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts in Kooperation mit dem Immobilienportal "WG-Gesucht.de". bestätigt: Die Wohnsituation zum Semesterstart ist deutlich kritischer als noch im Vorjahr.


Die von der Immobilienentwickler GBI AG in Auftrag gegebene Analyse untersuchte alle deutschen Hochschulstädte mit mehr als 5000 Studierenden. Heraus kam, dass sich im Vergleich zum Herbst 2015 die Wohnsituation für Studierende in 52 der 91 Hochschulstandorte verschlechtert hat. Untersucht wurden 23 Faktoren wie WG-Preise, das Immobilien-Angebot und die Entwicklung der Studierenden- und Erstsemesterzahlen. Daraus wurde ein Anspannungs-Index ermittelt, der maximal 100 Punkte betragen kann. Auf Platz eins des am stärksten angespannten Wohnungsmarkt liegt München mit unverändert 79 Punkten. Ein WG-Zimmer kostet hier etwa 560 Euro im Monat.


Nur an sieben Hochschulstandorten entspannte sich die Lage innerhalb des vergangenen Jahres. Münster wurde beispielsweise von 54 auf 52 Punkte herabgestuft und Kassel von 32 auf 29. Rapide zulegten hingegen Köln mit 67 auf 76 Punkte und Darmstadt von 59,5 auf 65,5 Punkte. Esslingen liegt jetzt mit +8 Punkten bei 36,85 Punkten.


Immer mehr Studenten

Die Untersuchung gibt auch die Entwicklung der Anzahl der Studierenden in Deutschland an. Im Wintersemester 1998/1999 lag die Zahl bei 1.800.651 Studiernden. Vorletztes Jahr, zum Wintersemester 2014/15, waren hingegen 2.698.910 eingeschrieben. Die meisten Studierenden leben in Berlin, hier sind es 167.919.



[PA]

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