Stipendienvergabe

Frauen weniger Chancen auf ein Stipendium

published: 20.10.2016

Trotz durchschnittlich besserer Leistungen, bekommen Frauen seltener ein Stipendium als männliche Bewerber (Foto: Jack Frog) Trotz durchschnittlich besserer Leistungen, bekommen Frauen seltener ein Stipendium als männliche Bewerber (Foto: Jack Frog)

Dass bei der Stipendienvergabe keine Chancengleichheit besteht, zeigt jetzt eine Studie der ItS Initiative für transparente Studienförderung zusammen mit der Stiftung Mercator. Diese befasst sich mit der Stipendiensituation in Deutschland. Demnach erhalten Frauen, obwohl sie meist besserer Noten haben, seltener ein Stipendium als ihre männlichen Pendants. Auch Studierende mit Migrationshintergrund und Nicht-Akademikerkinder werden benachteiligt. Eine Regionalanalyse zeigt zudem, dass Bewerber aus dem Ruhrgebiet bei der Stipendienvergabe schlechter abschneiden.
 

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An der Studie nahmen rund 28.0000 Studierende und Abiturienten im Juni 2016 teil. Herauskam, dass die Kluft zwischen den Geschlechtern bei der Vergabe besonders hoch ist. Zwar haben Frauen im Durschnitt bessere Noten als Männer (1,9 zu 2,1), sie bewerben sich allerdings seltener und sind auch weniger erfolgreich. Die Erfolgschance, ein Stipendium zu erhalten liegt bei den weiblichen Bewerben bei 21 Prozent, bei den männlichen bei 23 Prozent. Bei bei aktuell etwa 2,8 Studierenden geht der Unterschied in die Tausende.
 

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Kinder von Akademikern bekommen zudem öfter ein Stipendium, als solche von Nicht-Akademikern. Sie erhalten 30 Prozent häufiger ein Stipendium als Arbeiterkinder. Zu den Benachteiligten bei der Stipendienvergabe gehöhren auch Studierende mit Migrationshintergrund. Sie trauten sich laut der Studie zu wenig. Sie bewerben sich weniger häufig und haben auch weniger Erfolg. Im Vergleich zu Studierenden ohne Migrationshintergrund sind sie außerdem schlechter informiert.
 

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Ein zusätzlicher Fokus der Studie lag auf regionalen Unterschieden. Bei der Analyse zeigte sich, dass Studierende aus dem Ruhrgebiet deutlich schlechter abschneiden. Sie verschicken zwar genauso viele Bewerbungen wie im Rest des Landes, erhalten aber weniger häufig das Stipendium.
 

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Die Untersuchung verdeutlicht den Handlungsbedarf in Sachen Bildungsgerechtigkeit. Die Erhebung der Daten fand über mystipendium.de statt. Daher ist die Studie nicht repräsentativ. Da es sich aber um überduschschnittlich informierte Personen handle, gehe man davon aus, dass die Effekte unter allen Studierenden noch stärker seien, so Oliver Döhrmann von der Stiftung Mercator zu ZeitOnline.
 

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[PA]

Links

mystipendium.de
die ItS online
Die Stiftung Mercator
Hier geht´s zur Studie

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